Umweltschutz und Entsorgung

FSC-Vollversammlung in Köln: Nachhaltige Waldbewirtschaftung im Fokus

Die 16. FSC-Vollversammlung der Arbeitsgruppe Deutschland findet am 18. Juni in Köln statt. Entscheidungsträger aus verschiedenen Bereichen diskutieren aktuelle Themen und entwickeln Lösungen für Herausforderungen im Bereich Wald.

Wichtige Themen und Teilnehmer der Vollversammlung

Die Debatte um nachhaltige Nutzung von Ressourcen gewinnt angesichts von Klimawandel und wirtschaftlichen Herausforderungen an Bedeutung. Der Forest Stewardship Council (FSC) engagiert sich seit 15 Jahren für eine verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung und hat Standards für eine sozial und ökologisch gerechte Nutzung etabliert. Das FSC-Siegel dient dabei als Brücke zwischen Wirtschaft, Umwelt- und Sozialverbänden, Politik und Wissenschaft.

Am 18. Juni findet die 16. FSC-Vollversammlung der Arbeitsgruppe Deutschland in Köln statt. Diese Veranstaltung richtet sich an FSC-Mitglieder und Interessierte. Entscheidungsträger aus Forstbetrieben, Industrie, Handel, Verbänden, Gewerkschaften und Umweltorganisationen kommen zusammen, um aktuelle Themen rund um den FSC zu diskutieren und Lösungen für Herausforderungen im Bereich Wald zu entwickeln. Im Jahr 2008 nahmen an der Vollversammlung in Berlin 170 Personen teil.

Neben Vorträgen und Diskussionen ist eine Exkursion in den FSC-zertifizierten Kölner Stadtwald geplant.

Der Forest Stewardship Council (FSC) im Detail

Der FSC ist eine internationale, nichtstaatliche Dachorganisation. Ihr Ziel ist es, den Erhalt der Wälder durch eine umweltgerechte, sozial verträgliche und wirtschaftlich tragfähige Bewirtschaftung sicherzustellen. Dafür hat der FSC ein weltweit gültiges Prüfsiegel für Holzprodukte entwickelt, das auf zehn international verbindlichen Prinzipien und Kriterien basiert. Die Entstehung des FSC wurde maßgeblich durch die Agenda 21 der Weltkonferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro 1992 beeinflusst.

Die FSC Arbeitsgruppe Deutschland e.V. setzt die Arbeit des FSC auf nationaler Ebene um. In dieser Arbeitsgruppe wirken große Umweltverbände, Gewerkschaften für Arbeitnehmer in der Forst- und Holzwirtschaft, umweltbewusste Waldbesitzer sowie Verbände der Holzwirtschaft an einem nationalen Standard für nachhaltige Waldbewirtschaftung in Deutschland mit.

10.06.2009

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