Gartenschauen als Bühne für Stauden und neue Entwicklungen
Die Wintertagung des Bundes deutscher Staudengärtner (BdS) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) findet vom 5. bis 7. Februar 2019 in Grünberg statt. Ein Schwerpunkt der Veranstaltung sind Gartenschauen.
Die Landschaftsarchitektin Daniela Kuptz von der Hochschule Neubrandenburg beleuchtet die Geschichte von Stauden auf Gartenschauen unter dem Titel „vom Exponat zum Evergreen“. Rüdiger Eckhardt, Ausstellungsbevollmächtigter der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG), informiert über die gärtnerischen Beiträge zur BUGA Heilbronn 2019. Die Staudengärtner haben durch die Entwicklung von Staudenmischungen im Arbeitskreis Pflanzenverwendung neue Marktpotenziale erschlossen.
Wertigkeit, Baubotanik und Digitalisierung im Fokus
Arno Panitz, ehemaliger BdS-Vorsitzender und Landschaftsgärtnermeister, spricht am 7. Februar über die Wertigkeit des Konzepts von der Produktion bis zum Endkunden. Er wird dabei die Auswirkungen kleiner Zugeständnisse aufzeigen. Neue Aufgabenfelder für Staudengärtner ergeben sich zudem im Bereich der Vegetationswände und der Baubotanik.
Christoph Roesler, Experte aus dem Garten- und Landschaftsbau, gibt hierzu einen Überblick. Dr. Kai Blank von der IHK Hessen präsentiert innovative Beispiele zur Digitalisierung aus Handwerks- und Gewerbebetrieben, die Staudengärtnern als Inspiration dienen können. Die Hausmesse der Tagung wird am 6. Februar erneut im Format des Speeddatings durchgeführt.
