Personal und Karriere

Betrieblicher Arbeitsschutz: DGUV-Film beleuchtet Arbeitgeberverantwortung

Ein neuer Kurzfilm der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) mit dem Titel "An alles gedacht?" beleuchtet die Pflichten des Arbeitgebers im Arbeitsschutz und deren praktische Umsetzung. Der Film zeigt die potenziell chaotischen Folgen einer Vernachlässigung des Arbeitsschutzes im betrieblichen Umfeld auf.

"An alles gedacht?" – Ein Blick auf die Pflichten des Arbeitgebers

Die Organisation des Arbeitsschutzes im Betrieb liegt in der Verantwortung des Arbeitgebers, wie es das Arbeitsschutzgesetz vorschreibt. Ein neuer Kurzfilm der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) mit dem Titel "An alles gedacht?" beleuchtet diese Pflichten und deren praktische Umsetzung.

Der Film beginnt mit alltäglichen Szenen, die verdeutlichen, wie oft Sicherheit im privaten Kontext in den Hintergrund rückt. Diese Parallele wird genutzt, um die potenziell chaotischen Folgen einer Vernachlässigung des Arbeitsschutzes im betrieblichen Umfeld aufzuzeigen. Anschließend widmet sich der Film der betrieblichen Realität und den Kernaspekten der Arbeitsschutzorganisation.

Zu den behandelten Themen gehören die Unterweisung der Mitarbeiter, die Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen, die Koordination mit Fremdfirmen und Lieferanten sowie die Sicherstellung der betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung. Der Film ist modular aufgebaut und kann entweder als Ganzes oder in zwei separaten Teilen eingesetzt werden.

"Der neue Film stellt eine Verbindung her zwischen dem Verhalten der Menschen im Alltag und in der Arbeitswelt", erklärt Gregor Doepke, Leiter Kommunikation der DGUV. "Wir haben bei den Bildern auf Leichtigkeit gesetzt. Dennoch wird ganz klar, die Verantwortung für den Arbeitsschutz im Unternehmen liegt beim Arbeitgeber. Der Film macht diese Verantwortung in all ihren Facetten deutlich und gibt auch Hinweise auf Handlungshilfen."

Die DGUV betont die zentrale Bedeutung dieses Themas für die betriebliche Prävention und die Arbeitgeber. Arbeitgeber erhalten bei Fragen zur Prävention Unterstützung von ihrer zuständigen Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse. Der Film wurde in Zusammenarbeit mit der MedienKontor Movie GmbH produziert.

28.04.2014

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