Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz: Eine Notwendigkeit
Die zunehmende Lebensarbeitszeit rückt den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz stärker in den Fokus. Insbesondere Vibrationen können bei längerer Exposition zu Muskel- und Gelenkerkrankungen, neurologischen Störungen sowie Gefäßerkrankungen führen, was für die Betroffenen einen erheblichen Verlust an Lebensqualität bedeutet.
Die Firma IRUS hat sich dieser Problematik angenommen und einen nahezu schwingungsfreien Kommunalmähantrieb für einachsige Geräteträger und Balkenmäher entwickelt. Dieser Antrieb ermöglicht es, die niedrigen Schwingungswerte, die bisher primär von wartungs- und kostenintensiven Doppelmessersystemen erreicht wurden, nun auch mit robusten und pflegeleichten Kommunalmähbalken zu erzielen.
Einhaltung der Arbeitsschutzverordnung
Der neue Kommunalmähantrieb von Irus Motorgeräte erfüllt die Grenzwerte für Hand-Arm-Vibrationen gemäß der am 9. März 2007 in Kraft getretenen Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung. Die steigende Nachfrage nach handgeführten Balkenmähern, beispielsweise für die Pflege von Naturschutzgebieten, die Grasernte an Böschungen und in unzugänglichen Gebieten zur Versorgung von Biomassekraftwerken und Grasraffinerien, unterstreicht die Bedeutung der Vibrationsreduzierung bei diesen Geräten.
Technische Details des Antriebs
Die Technik des Antriebs wandelt die rotierende Bewegung der Zapfwelle mittels Exzenter- und Antriebsschwingen in eine lineare Bewegung des Mähmessers um. Die dabei entstehenden Schwingungen werden durch ein rotierendes Massenausgleichssystem (RMAS) ausgeglichen. Dieses System ist robust, präzise berechnet und kann an verschiedene Balken- oder Mähmesserbreiten angepasst werden. Das RMAS kommt ohne zusätzliche Verschleißteile aus.