Leistungswettbewerb für angehende Landschaftsgärtner in der Region
Die Gewinner des diesjährigen Neckar-Alb-Cups sind Jann Mads Eberwein und Moritz Planitschka vom Ausbildungsbetrieb Michael Ehmke, Garten- und Landschaftsbau in Reutlingen. Den zweiten Platz belegten Annkathrin Meier und Michael Wenter von Thomann Garten- und Landschaftsbau aus Bitz. Nadja Grunert und Julian Hochstetter vom Garten- und Landschaftsbau Garten-Moser aus Reutlingen erreichten den dritten Platz.
Der Wettbewerb forderte von den sieben teilnehmenden Teams aus der Region Neckar-Alb fachliche Präzision. Die Preisverleihung fand auf der Gartenmesse GardenLife in Reutlingen statt. Regionalvorsitzender Michael Storz und Reiner Bierig, Geschäftsführer des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e.V. (VGL), überreichten die Auszeichnungen.
Die Teams haben klasse gekämpft und stecken mit ihrer gezeigten Lust an diesem kreativen Beruf hoffentlich viele weitere Jugendliche an, denn unser Nachwuchs blickt optimistisch in seine berufliche Zukunft.
Dies betonte Storz, der sich über das Interesse der Besucher an den Wettbewerbsbaustellen freute. Bierig ergänzte, dass Landschaftsgärtner "echte Zukunftsmacher" seien und den "schönsten Beruf der Welt" hätten.
Anspruchsvolle Aufgabenstellung für die Teilnehmer
Die gestellte landschaftsgärtnerische Aufgabe verlangte von den Teilnehmern ein hohes Maß an fachlichen Fähigkeiten und Kenntnissen. Jedes Team hatte sieben Stunden Zeit, um einen drei mal drei Meter großen Garten zu gestalten.
Die Arbeiten begannen mit der Vermessung der Fläche. Anschließend mussten eine handbossierte Natursteinmauer aus Kalkstein in L-Form errichtet sowie Platten und Pflasterstreifen verlegt werden. Des Weiteren waren Rollrasen fachgerecht zu verlegen und Gehölze sowie Stauden standortgerecht zu pflanzen.
Es entstanden fünf kleine Gärten, die während der GardenLife in Reutlingen besichtigt werden konnten. Eine fünfköpfige Fachjury, bestehend aus Unternehmern und Ausbildern, bewertete die Anlagen nach den Regeln der Technik. Auch Teamwork und Arbeitssicherheit flossen in die Bewertung ein.


