Hintergrund und Aufgaben der Golfverbände
Der 1907 gegründete Deutsche Golf Verband (DGV) fungiert als Dachverband des Golfsports in Deutschland. Er repräsentiert über 610.000 aktive Golfer, die in 800 Mitgliedsvereinen organisiert sind. Der DGV mit Sitz in Wiesbaden ist für die Regulierung des Golfsports in Deutschland sowie dessen nationale und internationale Vertretung zuständig.
Der Golf Management Verband Deutschland (GMVD) wurde 1994 in Bonn gegründet und ist ein eigenständiger Berufsverband für Personen im Golfbetriebsmanagement. Der Verband mit Sitz in München zählt aktuell 625 Verwaltungs-, Fach- und Führungskräfte zu seinen Mitgliedern. Der GMVD setzt sich für die beruflichen Interessen seiner Mitglieder ein, indem er nationale und internationale Beziehungen pflegt, ein einheitliches Berufsbild schafft und weiterentwickelt sowie qualifizierte Aus- und Weiterbildungsangebote im Golfmanagement bereitstellt.
Ausbau der Zusammenarbeit zwischen DGV und GMVD
DGV und GMVD arbeiten bereits seit mehreren Jahren in verschiedenen Projekten zusammen, insbesondere im Bereich der Aus- und Weiterbildung im Golfmanagement. Die Ausbildungsangebote für das Management auf Golfanlagen wurden kürzlich aufeinander abgestimmt und optimiert. Der DGV kooperiert zudem eng mit weiteren Golffachverbänden wie der PGA of Germany und dem Greenkeeper Verband Deutschland (GVD).
Die Zusammenarbeit erfolgt unter dem Motto "Wir bewegen Golf!". Die Möglichkeit der assoziierten Mitgliedschaft wurde vom DGV in diesem Jahr durch eine Satzungsänderung im Rahmen einer Strukturreform speziell für Golffachverbände geschaffen. Auch die PGA of Germany ist bereits assoziiertes DGV-Mitglied.