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Grindelwald Gletscherschlucht-Nervenkitzel in 7 Metern Höhe

Dank der Berliner Raumnetz-Manufaktur COROCORD ist der Schweizer Ort Grindelwald südwestlich von Bern um eine touristische Attraktion der besonderen Art reicher: Eine 170 Quadratmeter große Netzkonstruktion überspannt eine Gletscherschlucht, in deren Tiefe der Fluss Lütschine tost.

Spektakuläre Raumnetz-Installation über der Lütschine

In der Gletscherschlucht bei Grindelwald spannt sich seit Ende Juni eine außergewöhnliche Seil-Netz-Konstruktion sieben Meter über den reißenden Gebirgsfluss Lütschine. Bis zu 229 schwindelfreie Besucher können gleichzeitig auf 170 Quadratmetern Fläche balancieren. Das frei schwebende Kletter-Raumnetz verbindet die beiden Schluchtwände miteinander und erweitert die neu gestaltete Abenteuer- und Erlebniswelt der grindelwaldSPORTS AG um eine spektakuläre Attraktion.

Gefertigt wurde die Konstruktion in der Berliner COROCORD Raumnetz-Manufaktur. Dort entstand das Netz passgenau in Handarbeit und wurde vor der Auslieferung vollständig aufgebaut sowie intensiv geprüft. Rund neun Monate vergingen von der ersten Projektanfrage bis zur technischen Freigabe und feierlichen Eröffnung am 25. Juni 2016. Allein die Produktion beanspruchte knapp zwei Monate.

„Dass die CORORCORD Raumnetz-Manufaktur in Berlin keine Angst vor besonders gewagten Seil-Netz-Konstruktionen hat, hat sie in ihrer 45-jährigen Geschichte bereits sehr häufig bewiesen. Nichtsdestotrotz sticht das für die Grindelschlucht realisierte Projekt wieder einmal besonders hervor", freut sich Christian Seidl, als Geschäftsführer verantwortlich für die KOMPAN-Geschäfte in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Insgesamt wurden rund 3.000 Meter Seil verarbeitet. 12.000 handgesetzte Seilknoten und annähernd 20.000 Metallklemmen sorgen für dauerhafte Stabilität. Die Stahl- und Seilkonstruktion wurde vor dem Transport komplett vormontiert, um Sicherheit und Haltbarkeit unter realistischen Bedingungen zu testen.

Montage unter alpinen Bedingungen

Mitte Juni traf die vormontierte Netzkonstruktion in Grindelwald ein. Die Installation übernahm ein Team erfahrener Berg- und Abseilspezialisten. Mehr als 200 Verankerungspunkte wurden in den Fels der Schlucht gebohrt, um die Aufhängung dauerhaft zu sichern.

Für jedes einzelne Bohrloch seilten sich die Monteure von oben in die Schlucht ab. Dieser Zugang war der einzige Weg zu den zuvor exakt definierten Befestigungspunkten. Neben technischem Know-how erforderte die Montage daher hohe körperliche Belastbarkeit und absolute Schwindelfreiheit.

Bewegung, Spannung und Naturerlebnis

Die Schlucht des Unteren Grindelwaldgletschers im Kanton Bern gilt als eindrucksvolles Naturdenkmal. Felsgalerien und Tunnels machen das Areal begehbar und zu einem beliebten Ausflugsziel. Das Rauschen der Lütschine, wechselnde Lichtreflexe an den steilen Felswänden sowie spürbare Temperaturunterschiede prägen das Erlebnis.

Mit der transparenten Netzkonstruktion wird die Naturkulisse um eine neue Dimension erweitert. Das Netz ist bewusst nicht starr ausgeführt, sondern federt deutlich nach. Diese permanente Bewegung verstärkt den Nervenkitzel beim Klettern zusätzlich.

„Der Besuch der Schlucht wird ein Abenteuer. Das COROCORD-Netz bildet das absolute Highlight der Gletscherschlucht und sorgt für Hochspannung und ein unvergleichliches Schluchterlebnis!", betont Johann Kaufmann, Geschäftsführer der grindelwaldSPORTS AG.

Die Kombination aus ingenieurtechnischer Präzision, handwerklicher Fertigung und alpiner Montageleistung macht das Projekt zu einer außergewöhnlichen Referenz im Bereich anspruchsvoller Seil-Netz-Konstruktionen im öffentlichen Raum.

11.07.2016

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

COROCORD RAUMNETZ GmbH

Eichborndamm 167
13403Berlin
Deutschland

Tel.:+49 (0)30/408988-12
Fax:+49 (0)30/408988-77

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