Differenzierte Preisentwicklung in verschiedenen Warengruppen
Den maßgeblichen Einfluss auf die Gesamtentwicklung im Juli 2023 hatte der deutliche Preisrückgang bei Mineralölerzeugnissen. Hier sanken die Preise im Großhandel um 20,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Vormonatsvergleich zu Juni 2023 stiegen die Preise in diesem Bereich jedoch um 1,3 Prozent.
Ebenfalls signifikant günstiger als im Juli 2022 waren die Preise für Altmaterial und Reststoffe mit einem Rückgang von 32,8 Prozent. Auch Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermittel verzeichneten einen Preisrückgang von 21,4 Prozent. Bei Erzen, Metallen und Metallhalbzeug sanken die Preise um 18,3 Prozent und bei chemischen Erzeugnissen um 16,5 Prozent.
Demgegenüber standen Preissteigerungen in anderen Warengruppen. Lebende Tiere waren im Juli 2023 um 27,7 Prozent teurer als im Vorjahresmonat. Bei Obst, Gemüse und Kartoffeln stiegen die Preise um 27,5 Prozent. Elektronische Bauteile und Telekommunikationsgeräte verteuerten sich auf Großhandelsebene um 6,8 Prozent gegenüber Juli 2022, wobei die Preissteigerung zum Vormonat Juni 2023 lediglich 0,1 Prozent betrug.
