Bagger, Lader und Anbaugeräte

Grüne Kooperation: AGCO/Fendt bringt SENNEBOGEN Teleskoplader in die Landwirtschaft

SENNEBOGEN und Fendt kooperieren: Der Teleskoplader 355 E wird ab 2020 als Fendt Cargo T955 in der Landwirtschaft vertrieben. Nach intensiver Testphase übernimmt Fendt Vertrieb und After Sales, während SENNEBOGEN die Produktion am Standort Wackersdorf weiter ausbaut.

SENNEBOGEN 355 E wird als Fendt Cargo T955 in der Landwirtschaft vertrieben

Der niederbayerische Maschinenbauer SENNEBOGEN hat seinen Teleskoplader 355 E seit 2018 erfolgreich im anspruchsvollen Materialumschlag etabliert. Zur Agritechnica 2019 folgt nun der nächste Schritt: Künftig wird die Maschine unter der Bezeichnung Fendt Cargo T955 durch AGCO/Fendt im landwirtschaftlichen Bereich vertrieben. Grundlage ist eine entsprechende Kooperationsvereinbarung beider Hersteller.

Ab 2020 startet der von SENNEBOGEN gebaute Teleskoplader im typischen Fendt Nature Green in den Agrarmarkt. Während die hellgrünen SENNEBOGEN Umschlagmaschinen und Krane weltweit für leistungsfähige Maschinentechnik stehen, genießt Fendt in der Landwirtschaft einen vergleichbaren Ruf. Mit der neuen Markenintegration bündeln beide Unternehmen ihre Kompetenzen gezielt für landwirtschaftliche Anwendungen.

Neue Produktionslinie für die Multi Line

Mit der Einführung des 355 E hat SENNEBOGEN im vergangenen Jahr die neue Maschinenkategorie der Multi Line begründet. Parallel dazu entsteht am Standort Wackersdorf eine eigene Produktionslinie für den kontinuierlichen Ausbau der Teleskoplader-Baureihe. Den 355 E vertreibt SENNEBOGEN weiterhin über sein eigenes Händlernetz.

Charakteristisch für die Maschinen sind ihre extrem robuste Bauweise, hohe Leistungsstärke und die einzigartige hochfahrbare Kabine. Diese Merkmale bleiben auch beim Fendt Cargo T955 erhalten. Fendt bringt zusätzlich seine umfassende Expertise in landwirtschaftlichen Einsatzbereichen ein.

Vertrieb und After Sales in Fendt-Hand

Durch die Kooperation ist Fendt in der Lage, den Teleskoplader unter eigenem Markennamen in der Landwirtschaft zu vertreiben. Auch der komplette After-Sales-Service wird eigenständig durch Fendt organisiert. Damit erhalten landwirtschaftliche Betriebe eine durchgängige Betreuung aus einer Hand.

Der offiziellen Markteinführung ging eine zwölfmonatige, intensive Testphase voraus. In diesem Zeitraum wurde die Maschine nach den hohen Fendt Anforderungen weiter optimiert. Die dabei erzielten Ergebnisse flossen direkt in die Serienausführung ein. Mit dem Startschuss zur Agritechnica 2019 beginnt damit die grüne Kooperation zwischen beiden Herstellern.

11.11.2019

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