Innovative Terrassenbeläge aus Holzresten
Ein Beispiel für die nachhaltige Nutzung von Holz sind Terrassenbeläge, die aus Restprodukten der Holzindustrie gefertigt werden. Sägespäne, die beim Schneiden von Holz anfallen, werden mittels Mono-Extrusion zu wetterfesten Terrassenbelägen upgecycelt. Dabei wird das Holz mit recycelbarem Polyethylen (PE) verbunden. Diese patentierte Technologie verleiht den Belägen wetterfeste Eigenschaften bei gleichzeitiger Beibehaltung einer natürlichen Optik und Haptik.
Das für die Dielen verwendete Holz stammt aus PEFC-zertifizierten Wäldern, vorwiegend aus Deutschland und Frankreich. Das recycelbare Polyethylen wird hauptsächlich aus Deutschland und Italien bezogen. Die Produktion der Terrassenbeläge erfolgt in Deutschland, um Transportwege kurz zu halten und die CO2-Bilanz zu optimieren.
Auszeichnungen und Produkteigenschaften der Holzverbunddielen
Die Qualität und das Design der Dielen wurden mit dem German Design Award 2022 ausgezeichnet. Die Dielen zeichnen sich durch Langlebigkeit aus und erfordern keine aufwendige Pflege. Sie sind rutschfest, salzwasser- sowie chlorwasserbeständig und schadstofffrei. Ein Abschleifen oder Imprägnieren des Terrassen- und Balkonbodens ist nicht notwendig.
Für die Dielen wird eine Garantie von bis zu 25 Jahren bei privater Nutzung und 10 Jahren bei gewerblicher Nutzung gewährt. Nach Ablauf ihrer Nutzungsdauer können die Terrassendielen zurückgegeben und in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden.

