Sieben Kommunen bewerben sich um die Ausrichtung
Sieben Kommunen haben sich für die Ausrichtung der bayerischen Landesgartenschauen in den Jahren 2024 bis 2026 beworben. Das Auswahlverfahren soll bis August abgeschlossen sein, wie Umweltminister Dr. Marcel Huber in München mitteilte.
Es ist eine gute Nachricht für die Natur und die Menschen, dass so viele Bewerber eine Landesgartenschau ausrichten wollen. Gartenschauen bringen blühendes Leben in die Städte: Es entstehen neue bunte Oasen für gefährdete Arten und Orte der Erholung für Kinder und Erwachsene. Die neuen Lebensräume kommen speziell Bienen und anderen Insekten zu Gute. Damit unterstützen Landesgartenschauen unsere kraftvollen Anstrengungen im Artenschutz und vor allem unseren Blühpakt Bayern. Neu angelegte attraktive Parklandschaften leisten in vielen Städten außerdem einen Beitrag für mehr Lebensqualität der Bürger und zu klimafreundlichen Kommunen.
Das Bewerbungsverfahren wird von der Bayerischen Landesgartenschau GmbH durchgeführt. Folgende Kommunen haben ihre Bewerbung eingereicht:
- Dorfen
- Forchheim
- Furth im Wald
- Kirchheim – Heimstetten
- Schweinfurt
- Waldsassen
- Weilheim
Auswahlprozess und Förderrichtlinien
Vertreter des Umwelt- und des Landwirtschaftsministeriums werden die Bewerberkommunen noch im Juli 2018 besuchen. Sie werden dabei vom Fachbeirat der Bayerischen Landesgartenschau GmbH begleitet und beraten.
Ab dem Jahr 2022 werden Gartenschauen in Bayern mit bis zu 5 Millionen Euro gefördert. Bislang lag der Höchstsatz bei 3,6 Millionen Euro. Kommunen erhalten zudem mehr Flexibilität bei der Geländegröße und der Ausstellungsdauer. Die durchführende Kommune kann die Dauer von mindestens 12 bis höchstens 24 Wochen zukünftig selbst festlegen.
Eine frühzeitige Einbindung von Bürgern, regionalen Verbänden und der Wirtschaft bereits in der Bewerbungsphase ist vorgesehen, um Transparenz zu gewährleisten.
Bisherige Erfolge und aktuelle Schau
Durch Landes- und Regionalgartenschauen wurden in Bayern bisher rund 480 Hektar dauerhafte Grün- und Erholungsflächen geschaffen. Das Bayerische Umweltministerium hat seit 1980 Landes- und Regionalschauen mit insgesamt knapp 70 Millionen Euro gefördert. Über 23 Millionen Gäste haben die Gartenschauen besucht. Die aktuelle Landesgartenschau in Würzburg läuft noch bis zum 7. Oktober.
