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Hunklinger PVS: Effizientes Pflasterverfugen im GaLaBau

Die Hunklinger Pflasterverfuger-Station (PVS) revolutioniert das Verfugen großer Pflasterflächen im GaLaBau. Sie ermöglicht eine erhebliche Effizienzsteigerung und reduziert den Personalaufwand, sodass ein Mitarbeiter bis zu 3.000 Quadratmeter in weniger als drei Tagen bearbeiten kann.

Effizienzsteigerung im GaLaBau durch die Hunklinger PVS

Die Hunklinger Pflasterverfuger-Station (PVS) ermöglicht es, große Pflasterflächen mit reduziertem Personalaufwand zu verfugen. Für Unternehmen wie E+S Bau aus Thedinghausen, die im landwirtschaftlichen Gebäudebau tätig sind und Vorflächen von 300 bis 3.500 Quadratmetern pflastern, stellt dies eine Lösung zur Effizienzsteigerung dar.

Geschäftsführer Simon Sperling suchte nach einer Methode, um große Pflasterflächen mit nur einem Mitarbeiter einzuschlämmen. Dabei sollte der Transport der Geräte mit einem Baustellenfahrzeug durch eine Person möglich sein. E+S Bau nutzt bereits seit Längerem den Hunklinger Pflastergreif für die maschinelle Verlegung von Betonpflaster. Während die Verlegung effizient erfolgte, war das anschließende Einschlämmen zeit- und personalintensiv. Für 2.000 bis 3.000 Quadratmeter waren bis zu vier Mitarbeiter eine Woche lang beschäftigt.

Mit der Einführung der PVS kann ein Mitarbeiter nun 3.000 Quadratmeter in weniger als drei Tagen bearbeiten. Dies beinhaltet das Verteilen des Fugenmaterials und die abschließende Reinigung der Fläche. Nach einer Vorführung auf der Baustelle entschied sich E+S Bau noch am selben Tag für die Anschaffung des Geräts.

Die PVS ermöglicht es einem Mitarbeiter, die gesamte Ausrüstung zur Baustelle zu transportieren. Der Radlader wird auf dem Transporter befördert, die Verfuger-Station auf einem Anhänger. Auf einer Vorführ-Baustelle mit 3.000 Quadratmetern Pflasterfläche stand lediglich ein Hauswasseranschluss zur Verfügung. Die PVS dient dabei als Füllstation und zugleich als Transport- und Regalsystem für den Absander (Streuschaufel) und das Einkehrgerät mit Tank (EKT). Nach dem Anschluss befüllt sich die Station automatisch und stoppt selbstständig, um nach Wasserentnahme wieder nachzufüllen.

Während der ersten Tankbefüllung verteilt ein Mitarbeiter das Fugenmaterial dosiert und gleichmäßig mit dem Absander. Diese Methode reduziert den Materialverbrauch im Vergleich zur manuellen Verteilung und minimiert den späteren Abkehr-Aufwand. Die gleichmäßige Verteilung ist zudem eine Voraussetzung für ein effizientes Einkehren.

Der Radlader nimmt das Einkehrgerät mit seinen Gabelzinken aus der PVS auf und befüllt den mobilen Tank mit 300 Litern Wasser in weniger als zwei Minuten. Der Laderfahrer bedient das Einkehrgerät intuitiv. In einem ersten Durchgang wird der Sand trocken eingekehrt, um die Fugen vorzufüllen und Wasser zu sparen. Im zweiten Durchgang erfolgt das nasse Einkehren: Sobald die Besen den Boden berühren, läuft Wasser über die rotierenden Besen auf den Sand. Am Ende der Pflasterfläche stoppt die Wasserzufuhr automatisch, sobald der Fahrer das Hubgerüst anhebt. Dies dient der Wassereinsparung und der Vermeidung von Wasseransammlungen.

Für das Abfegen überschüssigen Fugenmaterials steht der Absander mit seiner Kehrvorrichtung im Regalsystem der PVS bereit. Nach Abschluss der Arbeiten werden die Geräte sicher in der Station verstaut und zum Betrieb zurücktransportiert. Lorenz Hunklinger, Geschäftsführer von Hunklinger allortech, betont, dass die PVS speziell für solche Baustellensituationen entwickelt wurde.

Ein Mann kann eine größere Pflasterfläche völlig autark verfugen. Im Rahmen einer ehrlichen One-Man-Show verlässt er das Betriebsgelände allein und verfugt bis zu 1000 m² Pflasterfläche pro Tag.

19.01.2017

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