Wissen, Innovation und Klimaschutz: BMEL-Programme auf einen Blick
Mit einem breiten Informationsangebot präsentieren sich das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL), das Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL) sowie weitere BMEL-geförderte Initiativen. Im Fokus stehen praxisnahe Materialien für den Gartenbau, innovative Forschungsprojekte und Lösungen zur Klimaanpassung.
BZL: Unterricht und Praxiswissen für den Gartenbau
Am Stand GA-17 stellt das BZL Informationsmaterialien für den Gartenbau sowie kompakte Unterrichtsbausteine für berufsbildende Schulen vor. Lehrkräfte finden Materialien, die sich direkt in den Fachunterricht integrieren lassen, darunter das „Kartenspiel: Fruchtfolge verstehen“ und der Unterrichtsbaustein „Mystery Pflanzengesundheit“.
Für Praktikerinnen und Praktiker bietet das BZL Broschüren mit aufbereiteten Erkenntnissen aus Forschung und Praxis. Neu vorgestellt wird die gemeinsam mit dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) erarbeitete Broschüre „Selbsterntegärten“.
BÖL: Pflanzenschutz und Wertschöpfung
Am Stand GA-19 informiert das Bundesprogramm Ökologischer Landbau über ein Projekt zur Regulierung von Trauermücken im ökologischen Topfpflanzenanbau. Vorgestellt werden innovative Ansätze wie der Einsatz volatiler mikrobieller Duftstoffe oder von Nützlingen.
Zudem werden Kurzfilme zum Aufbau von Wertschöpfungsketten für Gemüsearten und -sorten aus ökologischer und biologisch-dynamischer Pflanzenzüchtung gezeigt. Ziel ist es, die Entwicklung nachhaltiger Produktions- und Vermarktungsstrukturen zu stärken.
Torfreduktion und urbaner Gartenbau
Praxistaugliche Lösungen zur Reduktion von Torf in Kultursubstraten präsentieren die Modell- und Demonstrationsvorhaben „TerZ“ und „ToSBa“. Während „TerZ“ den Einsatz torfreduzierter Substrate im Zierpflanzenbau untersucht, begleitet „ToSBa“ die Einführung entsprechender Substrate in Baumschulen.
Die Transfer- und Vernetzungsvorhaben HortiCo 4 und INUGA bündeln Forschungs- und Entwicklungsprojekte aus dem Innovationsförderprogramm des BMEL. Schwerpunkte sind Digitalisierung in der gartenbaulichen Produktion sowie Konzepte für den urbanen Gartenbau. Ziel ist es, Synergien zu nutzen und den Wissenstransfer in die Praxis zu beschleunigen.
Digitale Technologien im Obstbau
Wie digitale Technologien in bestehende Prozesse integriert werden können, zeigen unter anderem die Experimentierfelder „EF-Südwest“ und „EXPRESS“ sowie der Zukunftsbetrieb „SAMSON“. Themen sind digitales Frostmonitoring, Sensorik für Ernteprognosen und die Visualisierung eines digitalen Zwillings im Obstbau.
Die Vorhaben unterstützen Landwirtinnen, Landwirte sowie Gärtnerinnen und Gärtner bei der Digitalisierung ihrer Betriebe. Der Wissenstransfer erfolgt unter anderem über die Plattform „Farmwissen“.
CO2-Emissionen im Betrieb senken
Am BMEL-Stand G-19 informiert die BLE über Möglichkeiten zur Minderung betrieblicher CO2-Emissionen. Vorgestellt werden Förderansätze im Rahmen des Bundesprogramms Energieeffizienz, die Betriebe bei Investitionen in klimafreundliche Technologien unterstützen.
