Naturschutz

Ivenacker Eichen als erstes Nationales Naturmonument Deutschlands ausgezeichnet

Die fast 1000-jährigen Ivenacker Eichen in Mecklenburg-Vorpommern wurden als erstes Nationales Naturmonument Deutschlands anerkannt. Diese Auszeichnung unterstreicht ihre herausragende Bedeutung und den Wert alter Bäume für die biologische Vielfalt.

Hintergrund und Bedeutung der Auszeichnung der Ivenacker Eichen

Die Schutzkategorie „Nationales Naturmonument“ wurde 2010 mit der Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes in Deutschland eingeführt und orientiert sich an internationalen Vorbildern. Sie ermöglicht es, Landschaftsausschnitte oder flächenhafte Naturerscheinungen von gesamtstaatlich herausragender Bedeutung einem besonderen Schutz zu unterstellen.

Die Ivenacker Eichen verdeutlichen den Wert alter Bäume für die biologische Vielfalt, der über wirtschaftliche Interessen und Holzerträge hinausgeht.

Die Ivenacker Eichen als Nationales Naturmonument sind Modell dafür, dass wir in allen Wäldern sehr viel mehr richtig alte Bäume erhalten müssen.

Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth hob beim Festakt in Ivenack hervor, dass die Ivenacker Eichen dazu beitragen, die Natur intensiver zu erleben und besser zu verstehen. Er würdigte zudem das Engagement der Landesregierung und der lokalen Akteure für den Schutz der Ivenacker Eichen.

Mecklenburg-Vorpommern ist vorne dabei, wenn es um den Schutz unseres Naturerbes geht. Hier hat man verstanden, dass die Naturschätze zu den Aushängeschildern des Landes gehören.

06.08.2016

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