Messtechnik und Vermessung, Organisationen

IVG-Studie deckt Sicherheitsmängel bei preisgünstigen Kettensägen auf

Eine Studie des Industrieverbandes Garten (IVG) e.V. in Zusammenarbeit mit der DPLF hat gravierende Sicherheitsmängel bei preisgünstigen Kettensägen aufgedeckt. Zehn Modelle aus dem Preiseinstiegssegment wurden nach DIN EN ISO 11681-1: 2011 geprüft. Sechs Geräte entsprachen nicht der CE-Konformität, zwei zeigten Brüche an Bauteilen. Der IVG fordert stärkere Marktüberwachung.

Details zur Untersuchung von Kettensägen im Preiseinstiegssegment

Eine Untersuchung des Industrieverbandes Garten (IVG) e.V. hat gravierende Sicherheitsmängel bei preisgünstigen Kettensägen aufgedeckt. Die Studie, die in Zusammenarbeit mit der Deutschen Prüf- und Zertifizierungsstelle für Land- und Forsttechnik GbR (DPLF) durchgeführt wurde, konzentrierte sich auf Modelle aus dem Preiseinstiegssegment, die im Februar 2014 im deutschen Markt erhältlich waren.

Für die Untersuchung wurden die jeweils günstigsten Kettensägen von zehn verschiedenen Anbietern ausgewählt. Die Preise dieser Geräte lagen zwischen 69,99 Euro und 129,99 Euro. Die Prüfung erfolgte auf Grundlage der Norm DIN EN ISO 11681-1: 2011, wobei sowohl die CE-Konformität als auch die allgemeine Produktqualität bewertet wurden.

Das Ergebnis der Tests zeigte, dass sechs von zehn geprüften Geräten nicht den Anforderungen der CE-Konformität entsprachen. Besonders besorgniserregend ist, dass zwei der getesteten Kettensägen nach der Prüfung Brüche an Bauteilen aufwiesen.

„Mit unserer Überprüfung möchten wir ein Signal an die Marktüberwachung geben, um stärker als bisher Billiggeräte hinsichtlich ihrer Sicherheit für den Verbraucher zu überprüfen“, so Johannes Welsch, Geschäftsführer des Industrieverbandes Garten (IVG) e.V.

Der IVG, dem zahlreiche namhafte Markenhersteller im Bereich Gartengeräte angehören, plant für das Jahr 2015 gemeinsam mit weiteren Verbänden eine umfassendere Untersuchung. Ziel dieser Initiative ist es, die Marktsituation genauer zu analysieren und Endverbraucher vor nicht CE-konformen Produkten zu schützen.

16.06.2014

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