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Die Erdbeersaison beginnt: Wissenswertes zur beliebtesten Frucht

Die Ernte der heimischen Erdbeeren hat begonnen. Erfahren Sie, wann die Saison ihren Höhepunkt erreicht und welche Vorteile frische, reife Früchte bieten. Entdecken Sie Wissenswertes über Anbau, Sorten und gesundheitliche Aspekte dieser beliebten Frucht.

Start der Erdbeersaison und Qualitätsmerkmale

Die Ernte der heimischen Erdbeeren hat begonnen. Zunächst stammen die Früchte aus geschütztem Anbau, doch mit steigenden Temperaturen und ausreichend Sonnenschein werden bald auch Freiland-Erdbeeren verfügbar sein. Die Saison startet meist im April oder Mai, erreicht ihren Höhepunkt im Juni und Juli und kann in milden Regionen bis in den September andauern.

Erdbeeren entfalten ihr volles Aroma am besten, wenn sie frisch verzehrt werden. Früchte aus marktnaher Erzeugung, die bis zur Reife an der Pflanze bleiben können, bieten hier Vorteile. Kurze Transportwege tragen dazu bei, dass zwischen Ernte und Verzehr nur wenige Tage liegen, was Frische, Geschmack und eine gute Ökobilanz sichert. Reife Erdbeeren zeichnen sich zudem durch einen höheren Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und bioaktiven Substanzen aus. Ein dunkleres Rot der Frucht weist auf einen höheren Gehalt dieser gesunden Inhaltsstoffe hin.

Die Erdbeere in Deutschland

Die Erdbeere zählt zu den beliebtesten Früchten in Deutschland. Es existieren zahlreiche Sorten, die sich in Geschmack, Farbe, Fruchtfleischfestigkeit, Reifezeit und Inhaltsstoffen unterscheiden. Bekannte Sortennamen sind Clery, Aprika, Allegro, Sibilla oder Rendezvous. Für Konsumenten stehen jedoch vor allem Süße, Saftigkeit und Aroma im Vordergrund.

Der Pro-Kopf-Verbrauch lag im vergangenen Jahr bei über 4,3 kg. Deutsche Erdbeerbetriebe trugen mit einer Erntemenge von mehr als 133.000 Tonnen zu rund 53 % des Gesamtverbrauchs bei.

Botanische Einordnung

Aus botanischer Sicht ist die Erdbeere keine Beere, sondern eine Sammelnussfrucht. Die eigentlichen Früchte sind die kleinen gelben Körner auf der Oberfläche, die als Nüsschen bezeichnet werden. Botanisch gesehen ist eine Beere eine aus einem Fruchtknoten hervorgegangene Schließfrucht, deren gesamte Fruchtwand saftig oder fleischig ist. Demnach zählen auch Bananen, Melonen, Kürbisse, Gurken, Tomaten, Paprika und Auberginen zu den Beeren. Die umgangssprachlich als Beeren bezeichneten Früchte wie Stachel-, Johannis-, Brom- oder Himbeeren werden botanisch als Beerenobst eingeordnet.

Gesundheitliche Aspekte

Erdbeeren sind reich an Vitamin C, wobei 100 Gramm etwa 55 Milligramm enthalten. Sie liefern zudem Vitamin A, E und K sowie Jod, Magnesium, Eisen und Phosphor. Der Folsäuregehalt ist bemerkenswert hoch. Mit etwa 32 Kilokalorien pro 100 Gramm sind Erdbeeren zudem kalorienarm.

Einkauf und Lagerung

Beim Einkauf sollten Erdbeeren auf eine gleichmäßig rote Farbe, festes Fruchtfleisch und einen frischen, grünen Kelch geprüft werden. Ein angenehmes Aroma ist ebenfalls ein Qualitätsmerkmal. Da Erdbeeren empfindlich auf Stöße reagieren, ist ein geschützter Transport ratsam. Leichte Druckstellen beeinträchtigen Geschmack und Haltbarkeit in der Regel nicht.

Erdbeeren sollten idealerweise sofort verzehrt werden. Falls dies nicht möglich ist, können sie ungewaschen und abgedeckt im Kühlschrank für mehrere Tage gelagert werden.

Zubereitung

Aufgrund ihrer Empfindlichkeit sollten Erdbeeren nicht unter fließendem Wasser gewaschen werden, da dies die Oberfläche beschädigen und Aroma ausschwemmen kann. Stattdessen empfiehlt sich das Säubern in einer Schüssel mit Wasser. Blätter und Strunk sollten erst nach dem Waschen entfernt werden.

30.04.2023

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