Marktanteile und Umsatzentwicklung im Detail
Im Jahr 2010 konnte John Deere seine führende Marktposition auf dem deutschen Traktorenmarkt festigen. Trotz eines insgesamt rückläufigen Marktes, der um 3 Prozent auf 28.587 zugelassene Traktoren schrumpfte (Vorjahr: 29.464 Traktoren), steigerte das Unternehmen seinen Marktanteil leicht von 19,3 Prozent auf 19,7 Prozent. Damit vergrößerte sich der Vorsprung zum zweitplatzierten Wettbewerber auf 3,2 Prozentpunkte.
Die Zulassungsstatistiken des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) in Flensburg zeigen, dass sich der deutsche Landtechnikmarkt noch nicht vollständig von den Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise erholt hat. Helmut Korthöber, Geschäftsführer des deutschen John Deere Verkaufshauses, kommentierte die Entwicklung:
Das gewachsene Interesse an unserem Produktangebot bestätigt allerdings unsere Strategie, zusammen mit leistungsfähigen Vertriebspartnern unser Angebot an Produkten und Dienstleistungen kontinuierlich weiter auszubauen.
John Deere ist der größte Landtechnikhersteller in Deutschland und beschäftigt knapp 6.000 Mitarbeiter an sechs Standorten. Im Geschäftsjahr 2010 erwirtschafteten die deutschen Unternehmensteile einen Gesamtumsatz von 2,31 Milliarden Euro. Die Investitionen in die Modernisierung der Fabriken und Anlagen beliefen sich auf rund 120 Millionen US-Dollar, eine deutliche Steigerung gegenüber den 79 Millionen US-Dollar des Vorjahres.
Im Sommer 2010 eröffnete John Deere sein europäisches Technologie- und Innovationszentrum in Kaiserslautern. Aktuell errichtet das Unternehmen ein Ersatzteil-Dekonsolidierungs- und Verteilerzentrum in Bruchsal, dessen Inbetriebnahme für Herbst 2011 geplant ist.
Der vom VDMA Fachverband Landtechnik definierte Traktorenmarkt umfasst alle im Kalenderjahr zugelassenen Maschinen ab 0 PS, unabhängig von ihrem spezifischen Einsatzzweck in verschiedenen Wirtschaftszweigen.
