Messen und Veranstaltungen, Spiel- und Sportplätze - Freizeitanlagen

Jubiläumsausgabe der FSB setzt neue Maßstäbe für Freiraum, Sport und Bäder

Die Jubiläumsausgabe der Internationalen Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bäderanlagen (FSB) schloss mit einer Rekordbeteiligung von 506 ausstellenden Unternehmen aus 39 Ländern. Die Veranstaltung etabliert sich damit als zentrale Plattform der Sport- und Freizeitindustrie.

Internationale Präsenz und Besucherqualität der FSB

Rund 30.000 Besucher frequentierten das Messetrio in den Kölner Messehallen. Die FSB unterstrich ihre internationale Bedeutung durch einen Auslandsanteil von 64 Prozent unter den Ausstellern, was einer Steigerung von fünf Prozent gegenüber der Vorveranstaltung entspricht. Unternehmen aus Argentinien, Australien, Brasilien, den Benelux-Ländern, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Großbritannien, Italien, Indien, Malaysia, Japan, China, Thailand und den USA präsentierten ihre Produkte. Die Aussteller hoben insbesondere die hohe Qualität der Fachbesucher und die Serviceleistungen der Koelnmesse hervor.

Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Koelnmesse GmbH, betonte nach den Messetagen den stabilen Wachstumskurs der Plattform. Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, Präsident der Internationalen Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen (IAKS), resümierte:

Die Jubiläumsausgaben der FSB und des IAKS-Kongresses haben in besonderem Maße unter Beweis gestellt, dass sie weltweit, von Brasilien über Berlin bis nach Beijing, von kleinen Sport- und Freizeitstätten bis hin zu Fußball-Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen die Geburtsstätte für Ideen und Konzepte der weltweiten Sport- Freizeitindustrie sind.

Freiraum: Innovationen und Konzepte für öffentliche Räume

Im Segment Freiraum standen Kommunikation, Spiel und neue Konzepte im Fokus. Das Trendthema Seniorenspielplatz entwickelte sich in Zusammenarbeit mit dem Fachmagazin „Freizeit & Spiel“ zu einem Besuchermagneten. Senioren testeten Spiel- und Fitnessgeräte wie Hängestangen, Bewegungspfade und Hebemaschinen. Auch für Kinder wurden neueste Generationen von Spiel- und Freizeitmobiliar vorgestellt.

Ein Höhepunkt war die Verleihung des Deutschen SPIELRAUM-Preises 2007 für beispielhafte Spielplätze, organisiert von der STADT und RAUM Messe und Medien GmbH. Die Stadt Wildungen gewann den Preis mit dem „Bunten Spieleland“. Zahlreiche Unternehmen präsentierten zudem neue Produkte aus den Bereichen Parkmobiliar, Stadtmobiliar, Spielplatzgeräte und Holzobjekte für den öffentlichen Raum. Die Sonderfläche war als Marktplatz konzipiert, der zum Austausch in urbanem Ambiente einlud.

Rolf von der Horst, Geschäftsführer der STADT und RAUM Messe und Medien GmbH, zeigte sich zufrieden mit der Resonanz:

Unsere Idee, den Freiraum als Fläche für Kommunikation, Kontakte, Ausstellungen und Seminare zu gestalten, ist voll aufgegangen. Besonders die Seminare der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Bertelsmann Stiftung zu den Themen "Neue Wege, neue Partner für die Stadtentwicklung" und "Neues Altern in der Stadt" waren von Erfolg gekrönt, hierbei trafen Produktentwickler und Hersteller im direkten Dialog auf kommunale Entscheidungsträger, eine Begegnung, von dem die Branche jetzt und in Zukunft nur profitieren kann.

Das fachliche Rahmenprogramm im Freiraumsegment wurde durch den Landschaftsarchitektentag NRW und die Gartenamtsleiterkonferenz ergänzt. Zudem gab es ein TÜV-Seminar zum Thema Sicherheit auf Spielplätzen.

Sport: IAKS-Kongress und Auszeichnungen

Die FSB und der 20. IAKS-Kongress bildeten den Mittelpunkt der Sport- und Freizeitindustrie. Der Kongress, mit 655 Experten aus 33 Nationen, fokussierte sich auf die Planung, den Bau und das Management von Sport- und Freizeitstätten. Themen waren unter anderem die kommenden internationalen Großveranstaltungen wie die Olympischen Spiele 2008 in Beijing und die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaften 2010 in Südafrika sowie 2014 in Brasilien.

Der brasilianische Fußball-Weltstar Pelé besuchte die FSB erneut und feierte die Vergabe der WM 2014 an sein Heimatland. Er referierte über alternative Bodenbeläge wie Kunstrasen.

Im Rahmen der Verleihung der IOC/IAKS-Awards und der IPC/IAKS-Sonderpreise wurden 29 Sport- und Freizeitanlagen aus 27 Ländern prämiert. Das Olympiastadion Berlin und das Oval Lingotto Turin erhielten Goldmedaillen im IOC/IAKS-Award sowie den IPC/IAKS-Sonderpreis für behindertengerechte Sportstätten. Sieben barrierefreie Sportstätten wurden mit dem IPC/IAKS-Sonderpreis ausgezeichnet. Eine Sonderschau am IAKS-Messestand präsentierte alle prämierten Arbeiten.

Die Jury vergab vier Gold-, vier Silber- und zwölf Bronzemedaillen sowie neun lobende Erwähnungen. Die Messehallen boten zudem sportliche Spektakel wie Basketball, Mini-Fußballfelder, Formel 1-Simulationen, Tischkicker, Boxeinlagen, Eishockey und Eisstockschießen. Die FSB zeigte zudem Trends wie moderne Anzeige- und Projektionssysteme mit LED-Technologie, neue Ticket-Terminals, hochwertige Sound- und Akustiksysteme, effiziente Beleuchtungssysteme, Bodenbeläge, Sportgeräte und Multifunktions-Sportanlagen. Letztere eignen sich für innerstädtische Frei- und Grünflächen, Schulhöfe, Spielplätze, Jugendzentren, Freibäder und Stadtzentren.

Bäder: Wasserträume und Wellnessforum

Der Bäderbereich der FSB präsentierte sich mit dem 2. Kölner Schwimmbad- und Wellnessforum sowie der Verleihung des EWA-Awards für Wasserräume – Wasserträume. Das Forum lockte Experten, Entscheider, Planer und Betreiber zu den Themen „Wasser“, „Wärme“ und „Licht“ an.

Dieter C. Rangol, Geschäftsführer des Bundesverbandes Schwimmbad und Wellness (bsw), bilanzierte:

Das Forum hat sich als Treffpunkt der Fachwelt für Schwimmbad, Sauna und Wellness etabliert und garantiert aufgrund der thematischen Synergien für das gesamte Messetrio einen Kommunikations- und Wissensvorsprung. Die gestiegene Internationalität mit Teilnehmern aus Italien, Malaysia und sogar der Mongolei verdeutlicht dies eindeutig.

Die ideellen Träger des Forums, der bsw, die IAKS und der BSB (Bundesfachverband Saunabau und Dampfbad e. V.), präsentierten Kongressinhalte und Trends zu Themen wie Marketing für Bäder und Wellnesseinrichtungen, Bade- und Wellnessangebote in Hotels, Energieeinsparung in Bädern sowie neue Erkenntnisse für Sauna- und Solarienbetreiber.

Der EWA-Wettbewerb für visionäre Wasserwelten reihte sich in die Preisverleihungen ein. Andreas Erber aus Innsbruck überzeugte die Jury mit seinem Konzept „Clean Pool“ und gewann den ersten Preis. Die Koelnmesse und die European Waterpark Association (EWA) hatten zum Design-Contest „Wasserräume – Wasserträume“ aufgerufen. Eine Fachjury wählte aus über 100 Einsendungen von Architektur- und Designstudenten mögliche Wasserwelten der Zukunft. EWA-Geschäftsführer Klaus Batz zeigte sich begeistert:

Die Ideen und Innovationen der Teilnehmer liefern Impulse für die gesamte Bäderbranche, die diese wiederum gerne aufnimmt. Die Rekordzahl von über 100 Teilnehmern und die qualitativ hochwertigen Besucher hier in Köln verdeutlichen, dass der EWA-Wettbewerb im idealen Umfeld klare Zeichen setzt. Wir sind hochzufrieden.

Das Trendthema „Aqua-Fitness“ sowie ein umfassendes Angebotsspektrum im Bereich Bäderanlagen, von Schwimmbadzubehör und Beckenlösungen bis hin zu elektronischen Zugangskontrollen, Pumpen, Heiz- und automatischen Betriebssystemen, rundeten das Angebot ab.

05.11.2007

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50679Köln
Deutschland

Tel.:+ 49 221 821-0
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