Aus- und Weiterbildung, Branchenverbände

Junge Gärtner aus Mittelfranken kämpften in Nürnberg um den 1. Platz

30. Berufswettbewerb fand am 10.02.2017 an der Berufsschule für Gärtner in Nürnberg statt. Unter dem Motto „Gärtner. Der Zukunft gewachsen. MEHR als nur ein grüner Daumen“ traten zum 30. Berufswettbewerb Auszubildende und Gärtner aus ganz Mittelfranken an der Berufsschule für Gärtner in Nürnberg an.

Gärtnerischer Nachwuchs stellt Wissen und Teamgeist unter Beweis

In fachlich gemischten Dreier-Teams und den Wettbewerbsstufen A und B präsentierten die Teilnehmer ihr gärtnerisches Wissen und Können. Neben praktischen Fachaufgaben mussten auch Fragen des Allgemeinwissens sowie Kreativaufgaben gemeinsam gelöst werden.

Das jeweils beste Team aus dem Erstentscheid der Stufe A (1. und 2. Ausbildungsjahr) und der Stufe B (3. Ausbildungsjahr sowie Gärtner mit abgeschlossener Berufsausbildung) qualifiziert sich für den Zweitentscheid auf Landesebene und tritt dort gegen Teams aus ganz Bayern an. Die Siegerteams dieses Wettbewerbs messen sich anschließend beim Bundesentscheid auf der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2017 in Berlin.

Feierliche Siegerehrung in Nürnberg

Zur feierlichen Siegerehrung der Besten des Erstentscheids lud Diana Emmert, Stellvertreterin im Landesvorstand der Bayerischen Junggärtner, Teilnehmer und Gäste nach dem Wettkampf in ein Gewächshaus der Berufsschule in Nürnberg ein. Von Seiten der Berufsschulen gratulierten Wilfried Rost, Schulleiter der Staatlichen Berufsschule I Fürth, sowie Gisela Schlenk, Schulleiterin der Berufsschule für Gärtner in Nürnberg.

„Wie schon beim Olympischen Wettbewerb sei dabei sein alles“, motivierte Wilfried Rost die Teilnehmer, die nicht den ersten Platz erreicht hatten. Gisela Schlenk zeigte sich besonders von der guten Teamarbeit beeindruckt: „Die verschiedenen Fachsparten des Gartenbaus hätten sich ideal ergänzt.“

Würdigung durch Politik und Verbände

In Vertretung von Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly gratulierte Ruth Zadek allen Teilnehmern und Gewinnern. Sie betonte, wie sehr sie als Freizeitgärtnerin das große Fachwissen der Auszubildenden und Fachkräfte der Grünen Branche bewundere.

Landwirtschaftsdirektor Josef Hofbauer, Leiter der Abteilung Gartenbau am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Fürth, hob in seinen Grußworten hervor, dass die Ausbildungszahlen im Gartenbau im Vergleich zu anderen Handwerksberufen erfreulich stabil seien. Da sich der Siegerpokal der bayerischen Gewinner aus dem Jahr 2015 noch in den Räumen der Berufsschule befinde, stünden die aktuellen Sieger aus Mittelfranken nun vor der Herausforderung, „den Cup im Haus zu halten“.

Diesem Wunsch schlossen sich auch Dieter Radloff, stellvertretender Bezirksvorsitzender des Bayerischen Gärtnerei-Verbands (BGV), sowie Robertin Schröter, Vorsitzender des Prüfungsausschusses Garten- und Landschaftsbau (GaLaBau), an.

16.02.2017

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