Herausforderungen durch Starkregenereignisse meistern
Angesichts der Zunahme von Starkregenereignissen und den damit verbundenen Sturzfluten gewinnt die Überflutungsvorsorge in der kommunalen Daseinsvorsorge an Bedeutung. Ein zentrales Ziel ist es, potenzielle Gefährdungen urbaner Infrastrukturen wie Durchlässe, Brücken, Straßen, Unterführungen, U-Bahn-Tunnel und Gebäude in dicht besiedelten Gebieten präzise einschätzen zu können.
Hierfür können stadtgebietsbezogene Fließweganalysen sowie systematische Analysen von Gefährdungen und Schadenspotenzialen, verbunden mit der Erstellung von Risikokarten, eingesetzt werden. Auf dieser Grundlage lassen sich infrastrukturelle Maßnahmen entwickeln, bewerten und planen. Zudem können Grundstückseigentümer hinsichtlich der Optimierung ihres Objektschutzes beraten werden.
Die wassersensible Stadtentwicklung verfolgt das Ziel, Wasser im urbanen Raum – sowohl ober- als auch unterirdisch – so zu bewirtschaften, dass Schäden minimiert werden. Der Fachplaner Starkregenvorsorge soll dabei als Schnittstelle für die interdisziplinären Aufgaben der Starkregenvorsorge fungieren. Interessenten können sich für die Schulung an die DWA wenden.
