Aus- und Weiterbildung

Kongress GaLaBau 2030: Impulse für die Fachkräftesicherung

Der Kongress GaLaBau 2030 beleuchtete Chancen und Herausforderungen der Fachkräftesicherung im Garten- und Landschaftsbau. Die Veranstaltung, ausgerichtet vom BGL und BMEL, thematisierte den demografischen Wandel und seine Auswirkungen auf die Branche.

Interdisziplinärer Dialog und Themenschwerpunkte zur Fachkräftesicherung

Rund 200 Teilnehmer, darunter Repräsentanten aus Politik, Verbänden, Wissenschaft, Kultur, Fachöffentlichkeit sowie Vertreter der grünen Branche, führten einen interdisziplinären Dialog. Nach der Begrüßung durch BGL-Präsident August Forster und Bundesminister Christian Schmidt gaben Impulsvorträge von Vertretern aus Zukunfts- und Trendforschung, Sozialwissenschaft, Garten- und Landschaftsbau und Politik Einblicke in aktuelle und zukünftige gesellschaftliche Entwicklungen der Demografie und deren Bezug zur GaLaBau-Branche.

Ein Kernpunkt des ersten Tages war eine Podiumsdiskussion mit BGL-Vizepräsident Carsten Henselek, Clemens Neumann (BMEL), Wilfried Eichhorn (IG Bauen-Agrar-Umwelt) und Dr. Ulrich Breilmann. Anschließend wurden Themen wie die Integration von Flüchtlingen in den GaLaBau-Arbeitsmarkt und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Garten- und Landschaftsbau behandelt.

Der zweite Veranstaltungstag konzentrierte sich auf die Themen Nachwuchs und Ausbildung sowie die Digitalisierung der Arbeitswelt. Eine Podiumsdiskussion zur Ausbildungsqualität im GaLaBau fand mit BGL-Vizepräsident Erich Hiller, Stephanie Wendt von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, Detlef Haß von der Peter-Lenné-Schule in Potsdam sowie Auszubildenden und Unternehmern statt. Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt erörterten BGL-Vizepräsident Eiko Leitsch, Wilfried Eichhorn von der IG Bauen-Agrar-Umwelt und Alexander Kühl vom Söstra Institut für sozialökonomische Strukturanalysen GmbH. Die Moderation der Veranstaltung übernahm Anja Würzberg.

25.10.2016

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