Für Nachwuchslandschaftsarchitekten bietet der Wettbewerb eine großartige Möglichkeit, einer breiten Öffentlichkeit ihre Arbeit vorzustellen. Der Gewinnergarten wird im Bereich der Hausgärten des Verbandes Garten- und Landschaftbau NRW realisiert. Der erste Platz ist mit 2.000 Euro dotiert, der zweite mit 1.600 Euro und der dritte Platz mit 1.400 Euro.
Beurteilungskriterien sind die Leitidee, der Umgang mit dem Ort, die Gestaltungsqualität und Maßstäblichkeit, die Attraktivität und Anziehungskraft in der Ausstellung sowie die Machbarkeit im vorgegeben Kostenrahmen. Die Jury unter Vorsitz von Landschaftsarchitektin Prof. Kathrin Barbara Volk wählte aus 21 Beiträgen die drei Gewinner aus.
Den ersten Platz und damit die Realisierung auf dem LGS-Gelände erreichte Katrin Heilen aus Kleve, die ihr Landschaftsarchitektur-Studium in Höxter absolviert. Ihre Leitidee „Blaue Lichtung“ fand bei der Jury durch einfache und eingängige Formensprache großen Zuspruch. Hinter einem Neugier erweckenden Weidegeflechtzaun entfaltet ein Birkenkranz eine ganz besondere (Garten-)Atmosphäre.
Die über den Bachlauf gelegten Baumstämme sind Spielobjekt und Herausforderung für den Nutzer und die blaue Lichtung ein Ziel, das man gern erreichen und entdecken mag. Mit dem Entwurf werden Garten und Wald in idealisierter Form zu einer gestalterisch überzeugenden Einheit verbunden. Der Entwurf ist einfach umsetzbar und befindet sich im Kostenrahmen.
Den zweiten Platz belegte Beke Clasen aus Trier (Studium in Kassel), der dritte Platz ging an Andreas Boden aus St. Peter in Österreich (Studium in Weihenstephan).
