Martinsberg erhält Auszeichnung für naturnahe Grünraumgestaltung

NaturschutzWege- und Platzpflege

Martinsberg wird für naturnahe Gartenpflege ausgezeichnet. Immer mehr Kommunen setzen auf pestizidfreie Konzepte – unterstützt durch engagierte Bürger und Projekte wie einen Gemeinschaftsgarten.

Gemeinde setzt auf ökologische Pflege und stärkt naturnahe Gärten vor Ort

Die niederösterreichische Gemeinde Martinsberg wurde mit der Plakette „Natur im Garten – Bei uns im Ort!“ ausgezeichnet. Die Ehrung würdigt das Engagement für eine konsequent ökologische Pflege von Privatgärten und öffentlichen Grünflächen.

Vergeben wird die Auszeichnung an Gemeinden, die eine festgelegte Anzahl an Gärten nach den Kriterien der Initiative „Natur im Garten“ bewirtschaften. Im Mittelpunkt stehen dabei nachhaltige Methoden ohne Pestizide, ohne leicht lösliche Mineraldünger und ohne Torf.

Ökologische Pflege als Leitbild

Die Auszeichnung unterstreicht den Trend hin zu einer umweltfreundlichen Bewirtschaftung im Gartenbau. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 85 Prozent der Bevölkerung eine naturnahe Pflege öffentlicher Grünräume befürworten.

Diese Haltung spiegelt sich auch in der zunehmenden Zahl entsprechend gestalteter Privatgärten wider. Damit wächst die Bedeutung ökologischer Standards sowohl im privaten als auch im kommunalen Bereich.

Gemeinschaftsprojekt stärkt Engagement vor Ort

Im Zuge der Auszeichnung wurde auch der erste Gemeinschaftsgarten in Martinsberg eröffnet. Ein besonderes Projekt stellt dabei eine öffentlich zugängliche Kräuterspirale dar, die von der Landjugend realisiert wurde.

Unter dem Motto „Schnecke checken – Finde dein Kraut fürs Leben!“ entstand die Anlage im Rahmen eines Projektmarathons und trägt zur Bewusstseinsbildung für naturnahe Gestaltung bei.

Beitrag zur Lebensqualität

„Wir möchten Danke sagen für den großen Einsatz, den die umweltfreundlichen Gemeinden in Niederösterreich zeigen – sie unterstützen die Idee von Natur im Garten und tragen maßgeblich dazu bei, die Lebensqualität der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher zu steigern.“

Mit Initiativen wie dieser wird die Bedeutung nachhaltiger Konzepte im Garten- und Landschaftsbau weiter gestärkt. Gleichzeitig profitieren Gemeinden von attraktiven, ökologisch wertvollen Lebensräumen.

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