Karrierewege und Anforderungen im Gartenbau
Reiner Bierig, Geschäftsführer des Verbandes für den Garten- und Landschaftsbau Baden-Württemberg, überbrachte die Glückwünsche des Berufsstandes. Er hob die guten Karrierechancen für die neuen Fachkräfte hervor.
Führungs- und Fachkräfte werden in unseren Betrieben dringend gebraucht. Wir brauchen Mitarbeiter, die neben der Theorie, eine scharfe Beobachtungsgabe für natürliche Abläufe, viel praktisches Wissen und mit der Zeit auch Erfahrungen mitbringen. Mit diesen Eigenschaften steht den jungen Meistern eine interessante und spannende berufliche Zukunft offen.
Diese Einschätzung wurde von Ehrenmeistern bestätigt, die für ihre langjährige erfolgreiche Berufstätigkeit den Goldenen beziehungsweise Silbernen Meisterbrief erhielten.
Johannes Schmalzl und Reiner Bierig waren sich einig, dass gärtnerische Arbeit ein kontinuierliches, lebenslanges Lernen erfordert. Der Umgang mit lebendiger Natur, sich wandelnde Rahmenbedingungen und zunehmende Spezialisierungen machen eine ständige Anpassung und Professionalisierung notwendig, um beruflich erfolgreich zu bleiben.
Schmalzl rief die neuen Meisterinnen und Meister zudem dazu auf, sich zukünftig in der Ausbildung des Berufsnachwuchses zu engagieren. Für die besten Meisterprüfungen des Jahrgangs 2014 im Garten- und Landschaftsbau des Regierungspräsidiums Stuttgart wurden fünf Absolventen ausgezeichnet: Kai Streitberger aus Leonberg, Florian Gall aus Ulm, Manuel Josef Mauch aus Stockach, Joel Blasche aus Aidlingen und Samuel Dietze aus Biberach.
