Erfolgreiche Meisterprüfung in verschiedenen Fachrichtungen
Insgesamt 130 Gärtnerinnen und Gärtner haben ihre Meisterprüfung erfolgreich abgeschlossen. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner überreichte in Bamberg die Meisterbriefe an 29 Gärtnerinnen und 101 Gärtner. Zusätzlich wurden 28 Jahrgangsbeste mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet.
Ein Großteil der neuen Meister, nämlich 77 Personen, stammt aus dem Garten- und Landschaftsbau. Weitere Absolventen verteilen sich auf die Fachrichtungen Zierpflanzenbau (22), Baumschule (13), Gemüsebau (14) und Staudengärtnerei (4).
Minister Brunner betonte die Bedeutung des Meisterbriefs als „Qualitätssiegel für hervorragende Ausbildung und exzellentes Fachwissen“. Er hob hervor, dass dies die beste Voraussetzung sei, um sich im Berufsleben zu etablieren.
Nachwuchsförderung und Fachkräftesicherung
Angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels gewinnt die Nachwuchswerbung für die Betriebe zunehmend an Bedeutung. Brunner appellierte an die frischgebackenen Meister, ihr erworbenes Wissen weiterzugeben und sich aktiv in der Ausbildung zukünftiger Gärtnergenerationen zu engagieren. Ziel sei es, junge Menschen mit optimalen Voraussetzungen für eine berufliche Bildung zu gewinnen.
Einen neuen Ansatz verfolgt die Fach- und Technikerschule in Veitshöchheim. Dort werden Studierende der Fachschule und die erste Klasse der Technikerschule gemeinsam unterrichtet. Minister Brunner zeigte sich überzeugt, dass dieses Modell auch für andere Bereiche wegweisend sein könnte.
Die bayerischen gartenbaulichen Fachschulen genießen laut Brunner einen ausgezeichneten Ruf, der über die Landesgrenzen hinausreicht. Dies zeigt sich auch in der Herkunft der Absolventen: 31 Teilnehmer des aktuellen Jahrgangs kommen aus anderen Bundesländern sowie aus Italien, Österreich und der Schweiz.