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Meisterfeier des bayerischen Gartenbaus: 103 neue Meister geehrt

Auf der Landesgartenschau in Furth im Wald wurden 103 neue Gärtnermeisterinnen und -meister ausgezeichnet. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber überreichte die Meisterbriefe. Ein Großteil der Absolventen stammt aus dem Garten- und Landschaftsbau.

Auszeichnung für herausragende Leistungen im bayerischen Gartenbau

Am 31. Juli 2025 wurden auf der Landesgartenschau in Furth im Wald 103 neue Gärtnermeisterinnen und -meister ausgezeichnet. Die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber überreichte die Meisterbriefe. Ein Großteil der Absolventen, nämlich 77 Prozent, stammt aus dem Garten- und Landschaftsbau.

Dietmar Lindner, Präsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern (VGL Bayern), begrüßte über 400 Gäste. Er bezeichnete die Absolventen als „Träger einer stolzen Tradition und gleichzeitig Gestalter der Zukunft". Lindner hob die Bedeutung von Gärten und Parks als Lebensräume hervor, die von den Meistern gestaltet und bewahrt werden. Auch Bürgermeister Sandro Bauer würdigte die Landesgartenschau als „grüne Visitenkarte" für Furth im Wald.

Staatsministerin Kaniber betonte in ihrer Festrede die Bedeutung des Meistertitels:

Der Meisterbrief ist ein Qualitätssiegel und beste Voraussetzung für ein weiterhin erfolgreiches Berufsleben. Damit gehören Sie zur Spitze des bayerischen Gartenbaus.

Sie hob zudem die wirtschaftliche Relevanz der Branche hervor. Der Gartenbau erwirtschaftet demnach jährlich rund zehn Milliarden Euro im Freistaat und beschäftigt 84.000 Mitarbeiter in 33.000 Unternehmen.

Die zeremonielle Freisprechung erfolgte durch Hermann Berchtenbreiter, Präsident des Bayerischen Gärtnerei-Verbandes. Anschließend überreichte die Ministerin die Meisterbriefe. Die 16 besten Gärtnerinnen und Gärtner erhielten zusätzlich den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung. Alle Absolventen mit Wohn- oder Betriebssitz in Bayern erhielten zudem den mit 3.000 Euro dotierten Meisterbonus.

Die 103 Absolventen verteilen sich auf vier gärtnerische Fachrichtungen. Neben 79 GaLaBau-Meistern gibt es Spezialisten aus dem Zierpflanzenbau (14), der Baumschule (8) und der Staudengärtnerei (2). 23 Personen aus fünf anderen Bundesländern besuchten die bayerischen Fachschulen.

Besondere Leistungen zeigten Ulrich Bühler vom städtischen Bauhof Traunreut, Maximilian Pfrang vom Servicebetrieb Bau & Stadtgrün der Stadt Schweinfurt und Verena Alt von der Firma Pohl Gärten in Willmering bei Cham. Sie erzielten die besten Ergebnisse in den GaLaBau-Meisterprüfungen. Bei den Fachagrarwirten Baumpflege wurden Stefano Hofmann-Röckelein aus Stegaurach und Joris Kubischta aus Ludwigshafen ausgezeichnet. Alle Genannten erhielten Ehrenurkunden und Sonderpreise vom VGL Bayern.

01.08.2025

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