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Stadion-Sanierung mit leistungsstarkem Kurzheckbagger

Die Sanierung des Lindachstadions in Weilheim wurde durch ein Modellprojekt kooperativer Finanzierung ermöglicht. Dabei kam ein leistungsstarker JCB JZ 140 Kurzheckbagger zum Einsatz, der sich als vielseitig und effizient erwies.

Der JCB JZ 140 im Detail: Leistungsmerkmale und Einsatzbereiche

Die Arbeiten umfassten Rodungen, Böschungssicherungen mit 100 Tonnen Muschelkalksteinblöcken und die Erstellung von 800 Kubikmetern Erdmodellierungen. Zudem wurde Humus auf 4.000 Quadratmetern Rasenfläche aufgetragen und die gesamte Wegstruktur neu angelegt. Der 15,1 Tonnen schwere Kurzheckbagger JZ 140 zeigte sich dabei leistungsstark und vielseitig.

Der JZ 140 ermöglicht durch sein Kurzheck einen 180-Grad-Arbeits- und Schwenkbereich, selbst wenn er direkt an einer Wand positioniert ist. Der Heckschwenkradius beträgt 1.420 mm und der Frontradius 2.050 mm. Angetrieben wird der Bagger von einem 73-kW-Motor (98 PS), der die stärkste Motorisierung in seiner Klasse darstellt. Dies führt zu einer hohen Hubleistung und einer Fahrgeschwindigkeit von 5,4 km/h.

Das Advanced Management System (AMS) des JZ 140 misst und regelt die Motor- und Pumpenleistung. Es bietet vier vorwählbare Arbeitsmodi: Neben dem Standardmodus gibt es spezifische Modi für unterschiedliche Anforderungen.

  • Im Auto-Modus werden Motor- und Hydraulikförderleistung automatisch an den Kraftbedarf angepasst, bei Bedarf wird die Power-Boost-Funktion zugeschaltet und die automatische Leerlaufschaltung aktiviert.
  • Der Präzisions-Modus ermöglicht eine feinfühlige und exakte Steuerung.
  • Der Hubarbeiten-Modus sorgt für maximale Hubkapazität.

Die Kabine des Kurzheckbaggers ist geräumig und komfortabel ausgestattet. Der gefederte Komfortsitz und die Motormanagementanzeige sind verstellbar. Die Rundumsicht wird durch das Kurzheck verbessert.

Wartungsfreundlichkeit und Praxiseinsatz des JZ 140

Die Wartungsfreundlichkeit des JZ 140 ist ein weiteres Merkmal. Die erste Motoröl- und Filterwartung ist nach 500 Betriebsstunden fällig. Das Schmierintervall an den Hauptbolzen von Ausleger und Löffelstiel beträgt 1000 Stunden. Das 1,5 Mikrometer feine Plexus-Ölfiltersystem trägt zur Langlebigkeit des Hydrauliköls bei.

Der JZ 140 erhielt für die Qualität seines Wartungszugriffs eine SAE-Einstufung von 8266. Alle Wartungspunkte und Zugangsklappen sind vom Boden aus erreichbar. Die Messprüfstellen sind zentral gruppiert.

Die Maschine ist top. Durch das Kurzheck ist sie überall einsetzbar, ist aber genau so stark wie eine Standardmaschine.

Diese Einschätzung teilt auch Unternehmer Hans-Peter Sindlinger.

18.01.2007

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