Messebilanz mit Lichtblicken und klarer Kritik an der Organisation
Die Teilnahme an der demopark 2009 markierte für Weber Baumaschinen und Fahrzeuge einen weiteren wichtigen Schritt im deutschen Markt. Das Unternehmen ist als vergleichsweise neuer Anbieter in Deutschland aktiv und vertritt im deutschsprachigen Raum seit August 2006 unter anderem die Produkte von Muck-Truck Minidumper, SnowEx Salzstreuer, SweepEx Kehrsysteme und ScandiCurb Gleitschalungsfertiger.
Für den Anbieter war die Messe vor allem mit Blick auf die Marktentwicklung und die Resonanz der Besucher von Bedeutung. Im Vergleich zur demopark 2007 wurde bei den Anfragen eine Steigerung von fast sechs Prozent verzeichnet. Zugleich zeigte sich, dass weder bei den Besucherzahlen noch bei der Zahl der Aussteller Einbrüche festzustellen waren.
Steigende Anfragen trotz schwieriger Marktlage
Wenn wir die DemoPark 2007 mit der DemoPark 2009 vergleichen haben wir im Bereich Anfragen eine Steigerung von fast 6 %. Schön war zu sehen, dass es keine Einbrüche in den Besucherzahlen oder bei den Ausstellern gab.
Gerade vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Unsicherheiten wurde dieser Messeverlauf als positives Signal gewertet. Der direkte Vergleich mit einer kurz zuvor besuchten Fachmesse in England fiel dabei deutlich zugunsten der demopark aus. Dort zeigte sich ein wesentlich schwächeres Bild bei Ausstellern und Besuchern.
Ich bin vor wenigen Wochen auf der SED Messe in Corby, England gewesen, dort waren 60 % weniger Aussteller und 60 % weniger Besucher.
Neben der geringeren Beteiligung fiel in England nach Einschätzung von Weber auch die Präsentation der Produkte deutlich zurückhaltender aus. Die verbliebenen Aussteller hätten sich wesentlich weniger Mühe bei der Darstellung ihrer Lösungen gegeben. Umso wichtiger war aus Sicht des Unternehmens der solide Auftritt der demopark als Plattform für Baumaschinen, Kommunaltechnik und weitere Produkte für den professionellen Einsatz.
Kritik an Anreise und Verpflegung
Trotz des insgesamt positiven Messeverlaufs wurden organisatorische Schwächen deutlich benannt. Besonders problematisch war die Verkehrssituation rund um das Messegelände. Besucher konnten zwar bis zur Autobahnabfahrt anreisen, benötigten für die letzten Kilometer jedoch zwei bis drei Stunden.
Diese Verzögerungen sorgten bei vielen Kunden bereits vor dem Betreten des Geländes für spürbaren Unmut. Aus Sicht des Unternehmens bleibt zu hoffen, dass Besucher dennoch bereit sind, den Messebesuch bei einer künftigen Veranstaltung erneut auf sich zu nehmen. Auch die Verpflegung vor Ort wurde kritisch bewertet, da selbst für ein einfaches Würstchen Wartezeiten von mehr als 30 Minuten in Kauf genommen werden mussten.
Konzept der Ausstellung überzeugt
Abseits dieser organisatorischen Mängel wurde das Grundkonzept der Ausstellung als stimmig eingeschätzt. Die Veranstaltung bot weiterhin eine passende Bühne, um Produkte und Lösungen für den professionellen Einsatz im Garten- & Landschaftsbau zu präsentieren und mit Kunden ins Gespräch zu kommen.
Das Gesamtfazit fiel deshalb positiv aus. Die Nachfrage auf der Messe und die stabile Beteiligung wurden als Zeichen dafür gewertet, dass sich die wirtschaftliche Krise im eigenen Geschäftsumfeld und bei den Kunden bislang noch nicht spürbar bemerkbar gemacht hat.
Offensichtlich sind wir und unsere Kunden bisher von der Wirtschaftskrise noch nicht betroffen.
