Naturschutz

NABU ruft zur „Stunde der Wintervögel“ auf

Der NABU und der LBV laden zur „Stunde der Wintervögel“ ein. Vom 6. bis 9. Januar können Bürger Vögel in Gärten und Parks zählen, um Daten zur heimischen Vogelwelt zu sammeln. Eine wichtige Aktion für den Vogelschutz.

So können Sie an der Vogelzählung teilnehmen

Der NABU und der LBV rufen zur Teilnahme an der Aktion „Stunde der Wintervögel“ auf. Vom 6. bis zum 9. Januar sind Bürgerinnen und Bürger eingeladen, Vögel in Gärten, Parks oder an Futterstellen auf Balkonen zu zählen. Ziel ist es, Daten über die heimische Vogelwelt in Siedlungsgebieten zu sammeln.

Die dabei gesammelten Daten sind für den Vogelschutz äußerst wertvoll, weil sie Aufschluss über den Zustand der heimischen Vogelwelt in unseren Siedlungen geben. Je mehr Menschen mitmachen, desto genauer wird unser Bild.

Dies erklärte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Im vergangenen Jahr beteiligten sich über 236.000 Personen und meldeten Beobachtungen aus 164.000 Gärten und Parks. Der Haussperling war dabei der am häufigsten gemeldete Wintervogel, gefolgt von Kohlmeise und Feldsperling.

Teilnahme und Meldung der Beobachtungen

Die „Stunde der Wintervögel“ findet zum zwölften Mal statt. Interessierte beobachten eine Stunde lang Vögel in ihrem gewählten Bereich. Dabei wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl an Individuen notiert, die innerhalb dieser Stunde gleichzeitig sichtbar ist. Die gesammelten Daten können bis zum 17. Januar gemeldet werden.

Für telefonische Meldungen steht am 8. und 9. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 zur Verfügung.

Angebote für Schulen und Kindergruppen

Parallel zur Hauptaktion findet vom 10. bis 14. Januar die „Schulstunde der Wintervögel“ statt. Die NAJU bietet hierfür Zählkarten, eine Broschüre mit Aktionsideen für Lehrende sowie einen Wettbewerb zum Thema „Spuren im Schnee“ für Kindergruppen und Schulklassen an. Die Ergebnisse dieser Zählungen fließen ebenfalls in die Gesamtauswertung des NABU ein.

04.01.2022

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