Ziele und Umsetzung des DGV-Umweltprogramms
Das im Frühjahr 2005 gestartete Programm zielt darauf ab, dass die teilnehmenden Golfanlagen in verschiedenen Kategorien messbare Fortschritte erzielen. Dazu gehören:
- Natur und Landschaft
- Pflege und Spielbetrieb
- Umweltmanagement
- Öffentlichkeitsarbeit
Die Arbeit konzentriert sich auf die Entwicklung eines langfristigen Managementplans, die clubindividuelle Qualitätssicherung und die Weiterentwicklung des Umweltschutzes. Da die Platzpflege über 50 Prozent des Budgets einer Golfanlage ausmacht, ist der effiziente Einsatz von Ressourcen entscheidend. Dies dient nicht nur dem Umweltschutz, sondern auch der nachhaltigen Entwicklung und Attraktivität der Golfanlage, was wiederum die Wettbewerbsfähigkeit stärkt und das Image fördert.
Der Golfclub Spessart erhielt 2005 das erste DGV-Umweltzertifikat. Der Golfclub Emstal wird 2006 als nächste Anlage zertifiziert.
Beteiligte Golfanlagen und Kooperationen im Überblick
Derzeit nehmen folgende 28 Golfanlagen an "Golf und Natur" teil:
- Baden Hills G&CC
- Euro GC 2000
- GC Am Habsberg
- GP Aschheim
- GC An der Pinnau
- G&LC Berlin-Wannsee
- GC Chieming
- GC Domäne Niederreutin
- GC Emstal
- G&CC Fleesensee
- GC Fürth
- GC Gut Arenshorst
- GC Harz
- GC Hohenpähl
- GC Lauterhofen
- G&LC Lichtenau
- GC Schönbuch
- G&CC Seddiner See
- GC Seligenstadt
- GC Spessart
- GC St. Leon-Rot
- GC Tutzing
- GC Waldegg-Wiggensbach
- Hamburger GC
- Homburger GC 1899
- Marine GC Sylt
- Vestischer GC Recklinghausen
Das Umweltprogramm entstand in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Naturschutz und dem Greenkeeper Verband Deutschland. Die Rasen-Fachstelle der Universität Hohenheim begleitet das Programm wissenschaftlich. Aufgrund seiner Potenziale zur Umweltentlastung wird das Programm noch bis Mitte 2007 mit Mitteln der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.
