Vielfältiges Programm für Pädagogen und Studierende zur Gartenpädagogik
Die Fachtagung bot ein Programm mit neuen Erkenntnissen und Schwerpunkten für Pädagogen vom Kindergarten bis zu höheren Schulen sowie für Studierende der Pädagogik. Ökologische Aspekte des naturnahen Gärtnerns können in verschiedenen Unterrichtsfächern integriert werden.
Am Vormittag des Samstags wurden Vorträge zu Themen wie Spielraumgestaltung, Naturspielplatz, Gärtnern als Zukunftsgestaltung und die igelfreundliche Gestaltung von Gärten in Schulen und Kindergärten angeboten. Nachmittags hatten Präsenzteilnehmer die Möglichkeit, Workshops zu besuchen. Diese behandelten unter anderem interkulturelles Lernen im Schulgarten, den Umgang mit Ekel in der Naturvermittlung und Pflanzenvermehrung in der Schulgartenpraxis.
Ein „Marktplatz“ in der GARTEN Halle ergänzte das Programm, wo Aussteller ihre Angebote präsentierten. Erstmals gab es am Vortag eine Praxis-Exkursion zu Schul- und Kindergartengärten in Niederösterreich, die persönliche Führungen und Austauschmöglichkeiten zur gartenpädagogischen Praxis umfasste.
Bedeutung von Gärten als lebendige Klassenzimmer für nachhaltiges Lernen
Bernhard Heinreichsberger, Abgeordneter zum NÖ Landtag, eröffnete die Fachtagung. Er betonte die grundlegende Bedeutung der Verbindung von Garten und Pädagogik für das Land Niederösterreich.
Die enge Verbindung zwischen Garten und Pädagogik ist für uns als Land Niederösterreich von grundlegender Bedeutung, sind doch Gärten und Grünräume nicht nur ein Ort des Wachsens und Gedeihens für die Pflanzenwelt, sondern auch ein lebendiges Klassenzimmer, in dem Wissen vermittelt, Erfahrungen gesammelt werden und unsere Kinder wachsen können. Durch die Verbindung von gärtnerischer Praxis und pädagogischem Ansatz schaffen wir einen Raum für nachhaltiges Lernen und die Entwicklung wichtiger sozialer und emotionaler Kompetenzen.
Das Thema Gartenpädagogik nimmt bei „Natur im Garten“ einen hohen Stellenwert in der Wissens- und Bewusstseinsbildung ein. Die Organisation hebt die Bedeutung des Gartens als Lernort und zur Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für ökologische Zusammenhänge hervor.
Durch Programme und Workshops für Schulen und Kindergärten sowie Weiterbildungsangebote für Pädagogen wird das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Umweltschutz gefördert. „Natur im Garten“ stärkt so die Verbindung zwischen Natur und Bildung und trägt dazu bei, die nächste Generation für Umwelt-, Klima- und Artenschutz zu sensibilisieren. Die Online-Plattform „Lernen im Garten“ bietet hierfür Methoden und Materialien für das gartenbezogene Lernen in Schul- und Kindergartengärten.
