Naturschutz

Naturschutz und Landwirtschaft: Konfliktarme Umsetzung der Eingriffsregelung

Die Eingriffsregelung im Bundesnaturschutzgesetz führt oft zu Konflikten mit Landnutzern. Dieser Artikel zeigt, wie eine nachhaltige und konfliktarme Umsetzung durch Kooperation und integrierte Nutzungsmodelle gelingen kann, um ökologische und ökonomische Interessen zu vereinen.

Nachhaltige Lösungen durch Kooperation und Integration

Eine nachhaltige und konfliktarme Umsetzung der Eingriffsregelung erfordert die Integration von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, die sich mit der landwirtschaftlichen Nutzung verbinden lassen. Landschaftspflegeverbände zeigen, dass ein Ausgleich zwischen ökologischen, ökonomischen und sozialen Interessen möglich ist. Durch praktikable Nutzungsmodelle können Flächennutzungskonflikte entschärft und die Auswahl von Flächen und Maßnahmen sinnvoll gesteuert werden.

Für Landwirte ergeben sich durch Kooperationen langfristige wirtschaftliche Perspektiven. Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt lassen sich so leichter in die landwirtschaftliche Nutzung integrieren. In der Praxis wurden bereits Lösungen für Kompensationsmaßnahmen mit integrierten Nutzungskonzepten entwickelt.

Praxisnaher Leitfaden für gemeinsame Wege

Der Leitfaden „Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen mit der Landwirtschaft“ fasst vielfältige Erfahrungen zusammen. Er bietet einen praxisnahen Überblick, wie Naturschutz und Landwirtschaft gemeinsam zukunftsfähig gestaltet werden können. Der Leitfaden aus dem Jahr 2006 ist in der Schriftenreihe „Landschaft als Lebensraum“ des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege e.V. als Heft 8 erschienen.

Interessenten können den Leitfaden gegen Versandkosten beim DVL anfordern.

21.12.2010

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