Stauwasser sucht sich seinen Weg nach oben – auch über ein 25 cm dickes Schotterbett, wie eine Untersuchung von Gutjahr zeigt. Dabei hat der Entwässerungsspezialist zwei Aufbauten verglichen: einmal mit und einmal ohne Drainmatte. Das Ergebnis ist eindeutig. „Beim Aufbau ohne Drainmatte war Sickerwasser komplett über die Schottertragschicht und den Drainmörtel nach oben gewandert und hatte zu Feuchteflecken im Naturstein geführt“, sagt Gutjahr-Geschäftsführer Ralph Johann. Im Gegensatz dazu blieben die gebundene Bettung und der Belag beim Aufbau mit der Drainmatte AquaDrain HU-EK trocken.
Aus dieser Untersuchung zieht Gutjahr zwei wichtige Schlüsse: Ein 25 cm dickes Schotterbett kann Stauwasser bis an die Oberfläche transportieren – und eine kapillarbrechende Drainmatte kann dies verhindern. Das schützt hochwertigen Naturstein genauso wie keramische Beläge, die ebenfalls auf AquaDrain HU-EK verlegt werden können.
Unsichtbar, aber wirkungsvoll
Das Gutjahr-System ist dabei durchdacht bis ins kleinste Detail. Das Gittergewebe bleibt etwa dauerhaft wasserdurchlässig und setzt sich nicht durch die löslichen Kalke im Drainmörtel zu. Im Gegensatz zu konventionellen Noppenbahnen ist AquaDrain HU-EK außerdem unterseitig gelocht. Dadurch kann sich das Sickerwasser, etwa bei Unebenheiten im Untergrund, nicht auf der Folie stauen. Zudem stelzt AquaDrain HU-EK den Belag komplett auf. So bilden die Drainkanäle einen Hohlraum, das Wasser fließt schnell und effektiv ab. Weiterer Pluspunkt: AquaDrain HU-EK eignet sich auch für befahrbare Beläge bis 3,5 Tonnen.
