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Bergmann Maschinenbau stellt Geräteträger RCC 600 vor

Bergmann Maschinenbau präsentiert auf der bauma in München den neuen Geräteträger RCC 600. Diese kompakte Fahrmaschine wurde für den Transport in verschiedenen Branchen entwickelt und soll durch ihre Eigenschaften eine besondere Stellung einnehmen.

Entwicklung und Einsatzbereiche des RCC 600

Bergmann Maschinenbau präsentiert auf der bauma in München den neuen Geräteträger RCC 600. Diese kompakte Fahrmaschine wurde für den Transport in verschiedenen Branchen entwickelt und soll durch ihre Eigenschaften eine besondere Stellung einnehmen.

Der Remote-Crawler-Carrier (RCC) 600 dient als Energiequelle für Zusatzgeräte, wodurch deren Leistungsfähigkeit unterstützt wird. Dies soll sich positiv auf Bedienung, Handling und Arbeitseffizienz auswirken.

Kooperation mit Menke Konstruktion

Die Entwicklung des Geräteträgers erfolgte in Zusammenarbeit mit Menke Konstruktion, die ihr Wissen im Bereich fernbedienbarer Raupenfahrzeuge einbrachte. Menke Konstruktion übernimmt den nationalen und internationalen Vertrieb des Geräteträgers für die Landschaftspflege, beispielsweise als Mäh- oder Forstraupe MR400 und MR600.

Bergmann Maschinenbau konzentriert sich auf spezielle Anwendungen in der Bauwirtschaft, darunter Fräsen, Rammen und Räumen. Der Geräteträger verfügt über kompakte Abmessungen: eine Höhe von etwas über einem Meter, eine Länge von etwa zwei Metern und eine Breite zwischen 1,35 und 1,85 Metern, die durch eine hydraulische Spurverbreiterung erreicht wird.

Ein Doppelrad-Kettenführungssystem mit hydraulischer Kettenspannung soll das Abspringen der Kette verhindern und das Bewältigen extremer Seitenlagen ermöglichen. Das Design des RCC 600 ist durch eine dynamische Karosserie geprägt.

Technische Ausstattung

Der hydrostatische Fahrantrieb und alle Arbeitsfunktionen werden durch ein Load-Sensing-System mit einer Pumpe gesteuert. Dieses System regelt Volumenstrom und Druck bedarfsgerecht.

Damit „fühlt“ das Wirkprinzip die anliegende Last, die Pumpenleistung wird so angepasst und durch spezielle Steuerblöcke automatisch mit Ventilen geregelt. Die kontinuierliche Anpassung des LS-Systems an die Lastwechsel macht die Hydraulik sehr effizient, da Energie und damit Kosten eingespart werden können.

Dies erläutert der technische Projektleiter Axel Lammers. Die stufenlos einstellbare Geschwindigkeit des Raupenfahrwerks reicht von 0 bis 8,5 km/h und ermöglicht eine Seiten- und Steigfähigkeit von bis zu 55 Grad.

Die Arbeitshydraulik liefert bei maximaler Energieabfrage 85 l/min bei 280 bar. Für weniger energieintensive Funktionen kann eine zusätzliche Arbeitshydraulik von bis zu 10 l/min bei 200 bar aktiviert werden. Die Maschine ist mit Motorentechnologie von Hatz ausgestattet, deren Common-Rail-Prinzip mit externer Abgasrückführung die Abgasnorm EU Stage V-EPA Tier 4 final erfüllt.

Multifunktionale Anwendung

Die Fernbedienung des RCC 600, ausgestattet mit einer intelligenten Steuerungs-Software, ermöglicht die Steuerung von Fahrmaschine und Zusatzgeräten. Das ergonomische Bedienteil soll eine einfache Handhabung und sicheres Arbeiten gewährleisten. Der Geräteträger RCC 600 ist darauf ausgelegt, mit verschiedenen Anbaugeräten einen hohen Wirkungsgrad zu erzielen.

Umkehrlüfter sorgen für den kontinuierlichen Einsatz im Funkbetrieb und reinigen die Kühlflächen selbstständig. Der Geräteträger kann in verschiedenen Branchen eingesetzt werden, unter anderem für Kehren, Fräsen, Rammen, Räumen sowie in der Grünflächen- und Forstbearbeitung durch die Partnerschaft mit Menke Konstruktion. Fachbesucher können sich vom 08.04. bis 14.04.2019 auf der bauma in München am Stand FN.914/1 informieren.

26.02.2019

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