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Der neue Ford Ranger: Vielseitigkeit für GaLaBau und Freizeit

Der neue Ford Ranger, der Anfang 2023 in Deutschland startet, vereint die Anforderungen von Handwerkern und Freizeitsportlern. Mit praxisorientierten Neuerungen im Laderaum und cleveren Details will Ford die Vielseitigkeit des Pick-ups weiter steigern und den Alltag erleichtern.

Innovative Laderaum-Lösungen für den Alltag

Pick-ups haben sich in Europa von reinen Nutzfahrzeugen zu vielseitigen Begleitern entwickelt, die sowohl im beruflichen Alltag als auch in der Freizeit überzeugen. Die kommende Generation des Ford Ranger, die voraussichtlich im ersten Quartal 2023 in Deutschland eingeführt wird, adressiert diese Entwicklung mit einer Reihe praxisorientierter Neuerungen.

Das Fahrzeug ist darauf ausgelegt, Werkzeuge und Materialien auch an schwer zugängliche Orte zu transportieren und gleichzeitig als komfortabler Partner für Familienausflüge zu dienen, inklusive des Transports von Sportgeräten. Gary Boes, Enterprise Product Line Management Director bei Ford Global Trucks, betont:

„Wir haben etliche nützliche Funktionen in die nächste Ranger-Generation integriert, um die Nutzer zu inspirieren, mehr von dem zu tun, was sie gerne tun.“

Praxisorientierte Lösungen für den Laderaum

Die Entwicklung des neuen Ranger basierte auf umfangreichen Befragungen von über 5.000 Bestandskunden, darunter Handwerker, Kleinunternehmer und aktive Familien. Deren Rückmeldungen flossen direkt in die Gestaltung der Laderaum-Lösungen ein, um den praktischen Nutzen zu maximieren.

Eine wesentliche Verbesserung sind die in den hinteren Stoßfänger integrierten Trittstufen auf jeder Seite der Karosserie. Diese ermöglichen einen einfachen und sicheren Zugang zur Pritsche, ohne dass das Hinterrad betreten werden muss. Eine Beleuchtung an der Innenseite der Ladeflächenplanken erleichtert zudem das Be- und Entladen bei Dunkelheit, beispielsweise auf Baustellen oder beim Auffinden von Campingausrüstung.

Die 360-Grad-Umfeldbeleuchtung lässt sich über den Touchscreen des Infotainment-Systems oder per FordPass-App steuern. Sie ermöglicht die gezielte Ausleuchtung des Bereichs um das Fahrzeug, entweder komplett oder in Teilbereichen, durch eine Kombination aus Scheinwerfer-, Umfeld-, Nummernschild- und Ladeflächenbeleuchtung.

Die Easy-Lift Heckklappe, die sich einhändig öffnen und schließen lässt, dient gleichzeitig als mobile Werkbank. Sie verfügt über ein integriertes Messlineal und Klemmvorrichtungen zum Fixieren, Ausmessen und Zuschneiden von Materialien. 12-Volt-Steckdosen mit einer Leistung von 400 Watt ermöglichen den Betrieb externer Geräte wie Kühlboxen, kleiner Öfen, Smartphones oder Laptops.

Optimiertes Laderaum-Management

Der neue Ranger bietet zahlreiche Lösungen zur Anpassung der Ladefläche an individuelle Bedürfnisse. Ein Laderaum-Management-System mit speziellen Trennelementen sorgt für den sicheren Halt unterschiedlicher Gegenstände, von Werkzeugkästen bis zu Holzblöcken. Die Ladefläche, mit einem Volumen von über 1.200 Litern, ist mit sechs robusten Zurrpunkten ausgestattet. An Schienen entlang der Ladeflächenseiten lassen sich kleinere Gegenstände mittels Federklammern befestigen.

Die Laderaumfläche wurde so profiliert, dass sie sich einfacher reinigen lässt. Durch eine Breitensteigerung von 50 Millimetern im Vergleich zum Vorgängermodell passt nun eine Standard-Europalette zwischen die Radhäuser (bis zu 1.224 Millimeter Breite). Die Länge der Ladefläche variiert je nach Kabinentyp (Einzel-, Extra-, Doppelkabine) zwischen 1.638 und 2.305 Millimetern.

Stahlrohrschienen dienen als Anker für zusätzliche Befestigungspunkte zur Ladungssicherung. Haltbare und flexible Kappen entlang der Seitenplanken und der Heckklappe verdecken Befestigungspunkte für Abdeckplanen und Zubehör. Modelle der Ausstattungsversion „Wildtrak“ verfügen über Aluminiumprofile, die als durchgehende Zurrschienen fungieren.

Strapazierfähiger Kunststoff schützt die Laderaumwände und die Oberkante der Heckklappe vor Beschädigungen, was den Transport sperriger Gegenstände erleichtert. Eine serienmäßige Dachreling ermöglicht die einfache Montage von Dachzubehör, wie einem Dachgepäckträger. Die maximale statische Dachlast beträgt 350 Kilogramm, dynamisch sind es 85 Kilogramm.

Für den Ranger „Wildtrak“ ist optional ein elektrisches Laderaumrollo erhältlich, das per Fahrzeugschlüssel, Armaturentaster oder Knopf im Ladebereich bedienbar ist. Eine Anti-Quetsch-Funktion stoppt das Rollo bei Hindernissen. Ein Frostmodus kann diese Funktion bei Bedarf überschreiben, um das Rollo von Eis zu befreien.

Anthony Hall, Ranger Vehicle Engineering Manager, fasst zusammen:

„Meine Aufgabe ist es, mich in unsere Pick-up-Kunden hineinzuversetzen. Dies ist ein enorm wichtiger Teil meiner Arbeit – mit Praktikern zu sprechen, ihre Anforderungen kennenzulernen, und dann die passenden Lösungen zu liefern. Ob Handwerker, Kleinunternehmer oder begeisterte Freizeit-Abenteurer, sie alle wollen eine Ladefläche, die funktional, bequem zugänglich und langlebig ist.“

Individualisierung und technische Vorbereitung

Kunden in ausgewählten europäischen Märkten können ihren neuen Ranger ab Markteinführung mit über 150 werkseitig unterstützten Zubehörteilen für Arbeit, Stadt und Abenteuer personalisieren. Diese Produkte wurden in Zusammenarbeit mit dem Spezialisten „ARB 4x4 Accessories“ entwickelt.

Ford-Ingenieure haben unter der Motorhaube Platz für eine zweite Batterie geschaffen und eine vorverdrahtete Schalttafel integriert. Dies ermöglicht den Einbau von Seilwinden oder komplexen Aufbauten wie Kipper-Pritschen oder Abschleppvorrichtungen. Alle Ford Ranger sind in Deutschland als Lkw homologiert.

26.01.2022

Video zu diesem Thema

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