Effizienz und Herausforderungen bei der Wildkrautbeseitigung im Detail
Die Arbeit mit einer Wildkrautbürste entfernt Moos, Unkraut und Schmutz von Pflasterflächen, indem das Wildkraut mitsamt der Wurzel herausgerissen wird. Dies führt zu einer sauberen Fläche, auch wenn das Wildkraut nach einiger Zeit wieder nachwachsen kann.
Der Einsatz von Motorsensen und Mähfäden durch viele Kommunen ist aufgrund der hohen Steinschlaggefahr und der geringen Flächenleistung keine optimale Lösung. Hinzu kommt eine erhebliche Lärmbelästigung für Anwender und Anwohner.
Innovation durch Fadenkopf-Technologie
Die Firma LIPCO hat ein Gerät entwickelt, das das Prinzip des Mähfadens aufgreift. Es verfügt über mehrere einzeln aufgehängte Fadenköpfe. Diese Konstruktion ermöglicht es dem Gerät, Unebenheiten auszugleichen und Pflasterflächen schonend zu bearbeiten.
Bei einer Fahrgeschwindigkeit von etwa 3 km/h drehen sich die Fadenköpfe langsamer als bei einer Motorsense, was die Steinschlaggefahr reduziert. Zur Untermauerung dieser Aussage plant LIPCO, einen Steinschlagtest durch die Berufsgenossenschaft durchführen zu lassen, ähnlich den Tests für Mulchgeräte. Eine zusätzliche Schutzabdeckung am Gerät minimiert das Risiko weiter. Das Gerät zeichnet sich zudem durch einen geringen Verschleiß aus.
Das System ist in Arbeitsbreiten von bis zu 1,50 m verfügbar und kann an Einachsern, Raupen sowie Kleintraktoren montiert werden. Vorführungen auf Anwenderflächen sind möglich.
