Grand Prix der Baumaschinen – Wettbewerb 2010
Der Grand Prix besitzt ein festes Regelwerk, nachdem die einzelnen Teilnehmer auf Zeit an vier Stationen verschiedene Aufgaben mit vier unterschiedlichen Maschinen bewältigen mussten. Das Thema dieses Jahr war der Schutz der Umwelt, gemäß des Firmenslogans "Built Around You and the Environment" (Baut um Sie und Ihre Umwelt).
Eingesetzte Maschinen
- Skid Steer Loader L 185
- Minibagger E 18 B
- Midi-Mobilbagger M H 3.6
- Raupenbagger E 245B
Station 1: Öko-Slalom
Die Fahrer bestiegen die laufenden Maschinen und sollten mit der angebauten Gabel eine Europalette mit losem Kubus anheben und durch einen mit Pylonen abgesteckten Parcours fahren. Nach dem Absetzen und rückwärtigen Einparken wurde die Zeit gestoppt.
Sieger: Antonio Vallelonga (Team Italien). Der starke Regenfall in der Nacht zuvor machte die Strecke rutschig, stellte jedoch kein Problem für die Maschinen dar.
Station 2: Öko-Basket
Mit einem fest positionierten Minibagger mussten die Teilnehmer binnen 4 Minuten zehn Blechdosen aus einer Grube aufnehmen und in eine Mülltonne werfen – ohne die Tonne zu berühren oder die Dosen zu zerquetschen.
Sieger: Mariuz Przychodzen (Team Polen).
Station 3: Öko-Biathlon
Hier kam der Midibagger M H 3.6 zum Einsatz. Aufgabe: einen Fußball mit der Schaufel aufnehmen und fünfmal in einen Basketballkorb versenken. Anschließend musste ein weiterer Ball in ein Tor mit aufgestapelten Blechdosen geschossen werden. Diese Aufgabe erforderte besonders viel Fingerspitzengefühl unter Zeitdruck.
Sieger: Manuel Calero Espino (Team Spanien).
Station 4: Präzisionsaufgabe mit Raupenbagger
Der 26-Tonnen-Raupenbagger E 245B hatte die Aufgabe, mit einem kleinen Haken an einer Kette einen Glas-Wertstoffcontainer aufzunehmen und millimetergenau in einem markierten Bereich abzusetzen. Die Schiedsrichter maßen die Präzision äußerst genau.
Sieger: Umberto Gatti (Team Italien).
Auszeichnungen und Gala
Die Gewinner wurden am Abend bei einer festlichen Gala in der Hauptverwaltung mit Pokalen geehrt. Zusätzlich verlieh die Fachpresse einen FairPlay-Preis, bei dem unter anderem der Umgang mit den Maschinen und das Auftreten der Fahrer bewertet wurden.
Gesamtsieger: Manuel Calero Espino (Team Spanien), der den Wanderpokal bereits zum zweiten Mal gewann.
Im Anschluss feierten die Teilnehmer und Gewinner ihren Erfolg bei einem geselligen Abendessen mit italienischer Küche und Musik.



