Vorbildliche Notfallorganisation bei Terex Compact
Die Regionalverantwortlichen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zeigten sich beeindruckt von der Notfallhilfe im zentralen Fertigungswerk von Terex Compact in Crailsheim. DRK-Kreisvorsitzender Dr. Karl Rosenhagen bezeichnete die Organisation als vorbildlich. Er besuchte das Werk gemeinsam mit Geschäftsführer Stefan Amend und Geschäftsstellenleiterin Gerlinde Kraus, um einen Spendenscheck über 3.000 Euro entgegenzunehmen.
Das Geld stammte größtenteils aus Spenden von Terex-Mitarbeitern und Gästen eines Familienfestes im Crailsheimer Werk, bei dem rund 2.000 Euro gesammelt wurden. Geschäftsführer Peter Hirschel stockte den Betrag um 1.000 Euro auf. Beim Familienfest wurden auch Ersthelfer geehrt, die einem Kollegen nach einem Herzstillstand das Leben gerettet hatten. Die Einsatzkräfte des Roten Kreuzes lobten die Versorgung des Patienten, der bei ihrem Eintreffen bereits normale Blutsauerstoffwerte aufwies.
Ausbau der Notfallhilfe und Einrichtung einer Notfallstation
Der betroffene Mitarbeiter konnte bereits vier Wochen nach dem Vorfall seine Arbeit wieder aufnehmen. Dieses Ereignis führte zum weiteren Ausbau der bereits bestehenden Notfallhilfe. Eine werkseigene Expertengruppe, zu der auch der als Ersthelfer ausgebildete Geschäftsführer Peter Hirschel gehörte, überprüfte die Notfallorganisation. Innerhalb von drei Wochen wurde daraufhin eine Notfallstation im Zentrum der Fertigungshalle eingerichtet. Dort stehen seitdem zwei Defibrillatoren sowie weiteres Material für die Erstversorgung bereit.
Eine interne Notfallrufnummer ermöglicht eine direkte Verbindung zur Sicherheitsfachkraft im Werk. Zusätzlich kann über ein Notruftelefon schnell Kontakt zu externen Rettungskräften wie dem Deutschen Roten Kreuz und der Feuerwehr hergestellt werden. Dr. Rosenhagen würdigte den Einsatz der Terex-Mitarbeiter und Ersthelfer:
Jede Sekunde zählt. Die Angst, etwas falsch zu machen, sei völlig unbegründet.
Der DRK-Kreisvorsitzende dankte den Terex-Ersthelfern für ihren Einsatz sowie den Mitarbeitern und Geschäftsführer Peter Hirschel für die Spende. Anerkennung fanden auch die Notfallausbildung der Mitarbeiter und das Engagement in Sicherheitsfragen. Werksleiter Peter Berger und die Sicherheitsfachkräfte Gerhard Kohlmann und Martin Ziegelbauer erklärten, dass 46 der rund 350 Terex-Mitarbeiter als Ersthelfer ausgebildet sind.
Regelmäßige Schulungen und hohe Sicherheitsstandards
Alle zwei Jahre finden im Werk Übungen mit dem DRK statt, in den Zwischenjahren werden die Ersthelfer geschult. Zudem nehmen alle neuen Auszubildenden an einem Erste-Hilfe-Kurs und einem Training in der Pflegeschule des Klinikums Crailsheim teil. Gerhard Kohlmann betonte, dass die Mitarbeiter in Bezug auf Sicherheit und Notfallhilfe stets vorbildlich gewesen seien. Er hob hervor, dass die Terex Compact Germany GmbH unter der Führung von Peter Hirschel die Sicherheitsstandards des globalen Unternehmens in höchster Stufe erfüllt.
