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Perspektiven des deutschen Gartenbaus: Verbundprojekt zur Zukunftsstrategie

Ein neues Verbundprojekt des BMELV hat seine Arbeit aufgenommen, um eine Zukunftsstrategie für den deutschen Gartenbau zu entwickeln. Es soll Stärken und Potenziale identifizieren sowie Empfehlungen für politische Rahmenbedingungen erarbeiten.

Ziele und Herausforderungen für die Zukunft

Das Verbundprojekt zielt darauf ab, die Stärken und Potenziale des deutschen Gartenbaus sowie erfolgreiche Entwicklungspfade zu identifizieren und dabei bestehende Risiken zu berücksichtigen. Auf dieser Grundlage sollen Empfehlungen für eine zukunftsorientierte Anpassung der politischen Rahmenbedingungen erarbeitet werden. Dies umfasst die Rechtssetzung, Forschung, Beratung und Förderung.

Der Gartenbausektor steht vor Herausforderungen wie der zunehmenden Globalisierung und Liberalisierung der Märkte, dem demografischen und gesellschaftlichen Wandel mit veränderten Konsumentenpräferenzen sowie steigenden Anforderungen an den Verbraucher- und Umweltschutz. Das Projekt soll Wege aufzeigen, wie der Gartenbau diesen Herausforderungen begegnen kann.

Methodik und Beteiligung

Zur Erarbeitung konkreter Strategien und politischer Handlungsempfehlungen werden intensive Literaturstudien und eigene Analysen durchgeführt. Ergänzend dazu sind Workshops geplant, zu denen Vertreter aus Erzeugung, Beratung, Handel und Industrie eingeladen werden. Zudem sind Online-Befragungen für einen breiten Teilnehmerkreis aus dem Agribusiness, der Verwaltung und der Politik vorgesehen.

Das Verbundprojekt lädt alle Akteure und Experten des deutschen Gartenbaus ein, sich aktiv einzubringen. Die Ergebnisse sollen im Rahmen eines zweiten Zukunftskongresses Gartenbau im Jahr 2013 vorgestellt und diskutiert werden.

Projektpartner

Die Projektpartner sind das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt und das Institut für Betriebswirtschaft des Johann Heinrich von Thünen-Instituts. Sie kooperieren unter Beteiligung des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum „Rheinpfalz“ und des Beratungsinstituts Co Concept im Auftrag des BMELV.

17.12.2010

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