Beetpflanzen und Gehölze

Pfingstrosen im Garten- und Landschaftsbau: Standortwahl und Pflege

Pfingstrosen sind charakteristische Frühsommerblüher, die bei richtiger Standortwahl und Pflege zuverlässig und pflegeleicht sind. Sie bevorzugen einen dauerhaften, sonnigen Platz und entwickeln bei Geduld eine üppige Blüte.

Optimale Bedingungen für Pfingstrosen

Pfingstrosen gelten als charakteristische Frühsommerblüher. Stauden-Pfingstrosen erweisen sich als zuverlässige und pflegeleichte Pflanzen, sofern sie einen geeigneten Standort erhalten und fachgerecht gepflanzt werden.

Die Blütezeit der Stauden-Pfingstrosen erstreckt sich je nach Sorte von Anfang Mai bis Anfang Juni. Nach der Pflanzung bevorzugen sie einen dauerhaften Standort. Ein Verpflanzen oder Teilen wird nicht empfohlen. Als Dank für einen stabilen Standort entwickeln sie eine üppige Blüte.

Im Gartenbau werden primär drei Arten unterschieden: die Bauern-Pfingstrose (Paeonia officinalis), die Garten-Pfingstrose (Paeonia lactiflora) und die Strauch-Pfingstrosen. Während Strauch-Pfingstrosen im Herbst ihre Blätter abwerfen, ziehen sie sich nicht vollständig in den Boden zurück wie ihre krautigen Verwandten.

Pfingstrosen brauchen einen vollsonnigen Platz mit einem humosen und gut durchlässigen Boden. Pfingstrosen mögen es nicht, wenn man sie umsetzt. Eine Pfingstrose kann 50 Jahre am selben Standort sein, ohne an Vitalität einzubüßen.

Dies erfordert Geduld, da eine üppige Blüte nicht immer sofort einsetzt. Es kann einige Jahre dauern, bis sich die Pflanze etabliert hat. Daher ist die Wahl eines sonnigen Standortes, an dem die Pflanze ungestört wachsen kann, entscheidend. Um nach der Pfingstrosenblüte ein leeres Beet zu vermeiden, empfiehlt sich die Kombination mit anderen Stauden.

Die richtige Pflanzung

Für die Pflanzung ist ein Loch von etwa zwei Spatenstichen Tiefe und einem halben Meter Breite auszuheben. Die Aushuberde sollte gelockert und mit Kompost angereichert werden. Bei schweren Böden kann Sand zur Verbesserung der Struktur beigemischt werden. Bei Neigung zu Staunässe ist eine Drainageschicht aus Sand und Kies anzulegen.

Die Pflanztiefe ist von großer Bedeutung: Eine zu tiefe Pflanzung kann die Blüte verhindern. Die sogenannten Augen, die Triebspitzen an den verdickten Wurzeln, dürfen maximal drei Zentimeter hoch mit Erde bedeckt sein. Nach dem Pflanzen ist kräftig zu wässern.

Vitale Pflanzen durch ökologische Pflege

Frisch gepflanzte Pfingstrosen benötigen im Frühling und Sommer regelmäßige Bewässerung, um bis zum Herbst ausreichend neue Wurzeln zu bilden. Ab dem zweiten Jahr ist eine zusätzliche Bewässerung nur noch in sehr trockenen Phasen erforderlich.

Die laufende Pflege beschränkt sich auf das Entfernen abgeblühter Blüten. Das Abschneiden der Blätter ist zu vermeiden, da diese die Wurzeln versorgen und für das Wachstum sowie die Blütenbildung im Folgejahr essenziell sind. Als Düngung genügen etwas Kompost oder organischer Dünger im Frühjahr und nach der Blüte.

26.05.2017

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