Nutzen und Risiken chemischer Pflanzenschutzmittel
Der Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel zum Schutz von Kulturpflanzen vor Unkraut, Schädlingen und Krankheiten ist ein zentrales Thema in der Landwirtschaft. Diese Mittel sollen Ertragseinbußen und Ernteausfälle verhindern sowie die Qualität des Erntegutes sichern. Trotz ihrer Funktion sind sie jedoch Gegenstand kontroverser Diskussionen.
Regelmäßige Meldungen über Rückstände in Lebensmitteln, Nachweise im Trinkwasser und Auswirkungen auf Nützlinge prägen die öffentliche Wahrnehmung. Obwohl der Einsatz dieser Mittel wissenschaftlich erforscht, gesetzlich geregelt, amtlich geprüft und zugelassen ist, dominieren Risiken für Umwelt und Gesundheit die öffentliche Debatte.
Ein Kolloquium der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) am 4. Dezember 2013 in Berlin widmete sich diesem Spannungsfeld. Im Mittelpunkt standen Fragen wie:
- Führt die Gesellschaft eine Diskussion der Satten?
- Ist die Landwirtschaft gegenüber Risiken mit Sehschwäche geschlagen?
- Welche Zukunft hat der chemische Pflanzenschutz, ohne den die Flächenproduktivität sich verschlechtern und auf Lebensmittel verzichtet werden müsste?
- Wie werden Nutzen und Risiken bewertet?
- Nach welchen Kriterien entscheidet der Gesetzgeber?
- Wie sehen Konsumenten und Produzenten die Situation?
Die Veranstaltung fand im Hotel Aquino, Tagungszentrum Katholische Akademie, statt. Eine Teilnahme war nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Die Teilnahmegebühr betrug 75,- EUR und umfasste das Fachprogramm sowie Speisen und Getränke, einschließlich des Abendbuffets. Anmeldeschluss war der 27. November 2013.
Programm und Anmeldeunterlagen sowie weitere Informationen waren bei der DLG, Eschborner Landstr. 122, 60489 Frankfurt am Main, unter der Telefonnummer 069/24788-310, Fax: 069-24788-114 oder per E-Mail an C.Braungardt@DLG.org erhältlich. Eine Online-Anmeldung war ebenfalls möglich.