Details und Ziele des neuen Förderprogramms
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat ein neues Bundesprogramm zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau vorgestellt. Die Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth übergab das Programm offiziell an Jürgen Ruckwied, den Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes, und Jürgen Mertz, den Präsidenten des Zentralverbandes Gartenbau.
Bundesminister Christian Schmidt betonte, dass das Programm den Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz der Bundesregierung in diesen Sektoren umsetze. Er hob hervor, dass Energieeffizienz sowohl dem Klimaschutz diene als auch die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Betriebe stärke.
Das Programm zielt darauf ab, landwirtschaftliche und gartenbauliche Betriebe dabei zu unterstützen, ihren Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Reduzierung von CO2-Emissionen zu leisten. Hierfür sind verschiedene Maßnahmen vorgesehen.
Als Anreize zur Verbesserung der Energieeffizienz beinhaltet das Programm die Förderung von Energieeffizienzberatungen sowie Investitionen in energieeffiziente Techniken. Darüber hinaus ist ein Wissenstransfer vorgesehen, um Betriebe über die Möglichkeiten und Vorteile der Energieeffizienz zu informieren.
Für die Jahre 2016 bis 2018 sind insgesamt 65 Millionen Euro für das Programm eingeplant. Ab dem 1. Januar 2016 können landwirtschaftliche und gartenbauliche Betriebe Anträge bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) einreichen.
Die BLE beherbergt die Geschäftsstelle des Bundesprogramms. Dort haben Berater ab sofort die Möglichkeit, sich registrieren zu lassen. Dies ermöglicht es ihnen, ab dem 1. Januar 2016 ihre Dienstleistungen im Rahmen des Bundesprogramms für die Landwirtschaft und den Gartenbau anzubieten. Das Bundesprogramm und die zugehörige Förderrichtlinie sind im Internet verfügbar.
