Begrünbare Lärmschutzwand für Kreisverkehre

Spezielle ArbeitsgebieteSchall- und SichtschutzVerkehrs- und Lärmschutz

Die begrünbare Lärmschutzwand von Rau Geosystem Süd lässt sich auch an Kreisverkehren einsetzen. Das System verbindet effektiven Schallschutz mit ökologischer Begrünung und platzsparender Bauweise für Kommunen.

Begrünbare Lärmschutzwand kombiniert Schallschutz und Ökologie

Die Rau Geosystem Süd GmbH aus Kaufbeuren erweitert die Einsatzmöglichkeiten ihrer begrünten Lärmschutzwände. Die sogenannte „Grüne Hecke“ lässt sich nicht nur entlang gerader Straßenabschnitte installieren, sondern auch in Kurven bauen. Damit eignet sich das System besonders für den Einsatz an Kreisverkehren in Städten und Gemeinden.

Die Kombination aus Schallschutz, Begrünung und ressourcenschonender Bauweise richtet sich vor allem an kommunale Auftraggeber. Ziel ist es, funktionalen Lärmschutz mit ökologischen und gestalterischen Anforderungen zu verbinden.

„Der kommunale Lärmschutz ist für viele Gemeinden und Behörden eine sehr große Herausforderung. Mit unserer begrünbaren Lärmschutzwand bieten wir eine Lösung an, bei der öffentliche Auftraggeber ihre Anforderungen an Lärmschutz, Ökologie und ressourcenschonendes Bauen unter einen Hut bringen können.“

Praxisbeispiel aus Illertissen

Als Referenzprojekt nennt das Unternehmen eine Anlage in der schwäbischen Stadt Illertissen im Landkreis Neu-Ulm. Dort wurde eine rund vier Meter hohe Lärmschutzwand entlang eines Kreisverkehrs im Saumweg errichtet.

Durch die gebogene Bauweise konnten die Elemente ohne kostenintensive Eckkonstruktionen montiert werden. Dadurch lassen sich auch enge Radien realisieren, was insbesondere bei Kreisverkehren einen wirtschaftlichen Vorteil gegenüber massiven Betonkonstruktionen bietet.

„Ich habe bislang nur positive Stimmen gehört. Egal, ob es um die Lärmschutzwand in ihrer Funktion geht oder die Optik und Ausführung: Wir als Auftraggeber sind sehr zufrieden.“

Für die Stadt kam ausschließlich ein platzsparendes System infrage. Ein massiver Erdwall hätte deutlich mehr Fläche benötigt. Stattdessen entschied man sich für eine schlanke Wandkonstruktion, die nach der Begrünung optisch wie eine Hecke wirkt.

Schnelle Begrünung der Wand

Um eine rasche Vegetationsentwicklung zu erreichen, verfügt das System über einen zusätzlichen Pflanzhorizont am oberen Wandabschluss. Dadurch wachsen die Pflanzen sowohl von unten nach oben als auch von oben nach unten.

In Illertissen wurden unter anderem folgende Kletterpflanzen eingesetzt:

  • Efeu
  • Klematis
  • Wilder Wein

Die Vegetation entwickelt sich auf einem speziellen Vlies mit aufgesteppter Kokosfaser. Gleichzeitig bietet die Oberfläche der Konstruktion günstige Bedingungen für eine schnelle Durchwurzelung.

Ökologische und technische Eigenschaften

Die Lärmschutzsysteme bestehen aus einer Metallgitterkonstruktion, die mit Geotextil ausgekleidet und mit Erdsubstrat verfüllt wird. Als Füllmaterial kann unter anderem Aushubmaterial aus dem Straßenbau verwendet werden.

Die verzinkten Trägerprofile und Gittermatten sind korrosionsbeständig und erfüllen die statischen Anforderungen. Durch ein Stecksystem können die Elemente ohne aufwendige Schweißarbeiten montiert werden. Das System lässt sich sowohl durch Fachfirmen aufstellen als auch als Bausatz liefern.

Die begrünten Wände bieten neben dem Schallschutz zusätzliche ökologische Effekte. Pflanzen binden Feinstaub, absorbieren Abgase und tragen durch Photosynthese zum CO₂-Ausgleich bei. Gleichzeitig nutzen sie Regenwasser, sodass kein zusätzliches Bewässerungssystem erforderlich ist.

Hohe Werte bei Schallabsorption

Nach DIN EN 1793 erreichen die Lärmschutzwände eine Luftschalldämmung von DLR = 67 dB und erfüllen damit die Anforderungen der Gruppe B3 deutlich. Auch bei der Schallabsorption werden hohe Werte erzielt.

Mit einem Einzahlwert von DLa = 20 dB werden die Systeme der Gruppe A zugeordnet und gelten damit als hochabsorbierend. Damit erfüllen sie die gesetzlichen Anforderungen an moderne Lärmschutzanlagen im Straßenbau.

Optional können auf den Konstruktionen auch Photovoltaikmodule installiert werden. Dadurch lassen sich zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten für Kommunen, Unternehmen oder private Betreiber erschließen.

Weitere Informationen:

Geosystem GBK GmbH

Westhafenstraße 1
13353 Berlin
Deutschland

Tel.: +49 30 397488-64
Fax: +49 30 397488-66

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