Wichtige Schritte für die Frühjahrswartung
Vor dem Beginn der Mähsaison ist eine gründliche Überprüfung von Rasen- und Mulchmähern ratsam. Kleinere Wartungsarbeiten können selbst durchgeführt werden, während sicherheitsrelevante Reparaturen dem Fachhandel überlassen bleiben sollten.
Grundsätzlich ist die Bedienungsanleitung des Geräts zu konsultieren. Diese enthält wichtige Hinweise, beispielsweise zur korrekten Kipprichtung des Mähers, wobei der Luftfilter stets nach oben zeigen muss, um ein Fluten mit Motoröl zu verhindern. Zudem sind dort die Aufgabenbereiche für Eigenwartung und Fachhändler festgelegt.
Vor Beginn jeglicher Arbeiten am Gerät ist aus Sicherheitsgründen der Zündkerzenstecker zu ziehen.
Umfassende Kontrolle der Komponenten
Eine visuelle Inspektion auf verbogene oder beschädigte Teile, Rostbildung, lockere Kabel und Züge sowie Riss- und Bruchstellen oder Verschleißerscheinungen ist durchzuführen. Insbesondere Bowdenzüge, wie Schalt- oder Bremszüge, sind auf Korrosion und Risse zu prüfen. Bewegliche Teile erfordern eine regelmäßige Schmierung gemäß Anleitung. Festgestellte Schäden oder Defekte sollten aus Sicherheitsgründen durch einen Fachhändler behoben werden.
Räder und Messer prüfen
Luftgefüllte Reifen können während der Winterpause an Druck verlieren und sollten vor dem ersten Einsatz auf den empfohlenen Wert aufgepumpt werden. Die Räder sind an der Radnabe zu schmieren. Die Messer müssen fest sitzen und dürfen keine Beschädigungen wie Verformungen, Ausbrüche, über die Verschleißindikatoren hinausgehende Abnutzung oder löchrige Flügel aufweisen. Stumpfe oder beschädigte Messer sind ein Sicherheitsrisiko und sollten nicht selbst bearbeitet werden. Der Fachhändler kann diese reparieren, schärfen und auswuchten.
Kraftstoffmanagement
Vor dem Tanken ist zu prüfen, ob sich noch Kraftstoffreste aus der Vorsaison im Tank befinden. Alter Kraftstoff kann Vergaser und Kraftstoffleitungen verharzen und verstopfen. In diesem Fall muss der Tank und der Vergaser vollständig entleert werden. Dazu den Motor starten, den Benzinhahn schließen und das Gerät im Leerlauf laufen lassen, bis es von selbst ausgeht. Anschließend frischer Kraftstoff einfüllen.
Normaler Otto-Kraftstoff altert bereits nach etwa 30 Tagen. Spezielle Additive können die Haltbarkeit über den Winter verlängern. Benzin und insbesondere 2-Takt-Gemische sollten nicht älter als drei Monate sein, da sonst Leistungsverlust oder Motorschäden bei 2-Takt-Motoren drohen. Im Handel erhältliche Sonderkraftstoffe bieten in der Regel eine längere Haltbarkeit.
Regelmäßige Wartung sichert Leistungsfähigkeit
Regelmäßige Überprüfungen tragen maßgeblich zur langfristigen Leistungsfähigkeit eines Mähers bei. Insbesondere Hochleistungs- und Hochgrasmäher, die in einer Saison viele Betriebsstunden unter Volllast leisten, erfordern eine sorgfältigere Wartung. Wer den Check durch einen Fachhändler durchführen lassen möchte, sollte frühzeitig einen Termin vereinbaren, um die Einsatzbereitschaft des Mähers zum Saisonstart zu gewährleisten. Qualifizierte Fachhändler sind über die Fachhändlersuche auf der Website von AS-Motor zu finden.
