BiKaFlex®-K: Innovative Lösung für schwierige Bedingungen
Die Instandhaltung von Asphaltdecken auf schmalen Verkehrsflächen, wie Fahrrad- und Gehwegen, stellt öffentliche Baulastträger oft vor Herausforderungen. Insbesondere wenn Fahrbahnbreiten unter 2,50 Meter liegen oder der Unterbau nicht ausreichend tragfähig ist, können schwere Baufahrzeuge nicht eingesetzt werden.
Typische Problemfälle sind schmale Wege in Parkanlagen, auf Friedhöfen oder viele Fahrradstrecken. Schon der Ausbau alter Deckschichten erfordert hier den Einsatz von kleinem Gerät mit niedrigem Dienstgewicht, was zusätzliche Kosten verursacht. Ein Überbauen der alten Deckschicht im sogenannten Hocheinbau ist oft keine wirtschaftliche Lösung.
Für solche Situationen bietet die SUT Straßen und Umwelttechnik GmbH aus Arnschwang das Verfahren BiKaFlex®-K an. Dieses Verfahren ermöglicht die Sanierung von Problembereichen ohne umfangreiche Vorarbeiten.
Zum Einsatz kommt eine spezielle, selbstfahrende Arbeitsmaschine mit einer Breite von 1,70 Metern und einem Dienstgewicht von 7,5 Tonnen. In dieser Maschine wird ein Gemisch aus Bitumenemulsion und Gesteinskörnung präzise angemischt und mittels einer variablen Bohle auf die bestehende Asphaltdeckschicht aufgetragen. Der Belag kann in einem Arbeitsschritt auf einer Breite von 1,20 bis 1,90 Metern eingebaut werden.
Nach maximal 30 Minuten können die sanierten Flächen für den Verkehr freigegeben werden. Das Ergebnis ist ein hochwertiger Asphaltbeton mit einer durchschnittlichen Schichtstärke von lediglich 1 Zentimeter.
Anwendungsbereiche und Vorteile des Dünnschichtbelags
Anwendungsfälle für den BiKaFlex®-K Dünnschichtbelag sind überalterte, verwitterte Strecken, Spurrinnen, Unebenheiten im Querprofil sowie die Kennzeichnung von Fahrradwegen. Durch dieses Verfahren kann die Nutzungsdauer von Verkehrswegen verlängert und die Gebrauchseigenschaften wiederhergestellt werden, wodurch eine komplette Erneuerung eingespart werden kann. Auch eine farbige Gestaltung von Radwegen ist möglich.

