Naturschutz

Dialog über dritten Nationalpark in Bayern wird fortgesetzt

Die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf traf sich mit Landrat Roland Weigert, um die Chancen für einen dritten Nationalpark in Bayern zu erörtern, insbesondere für die Region Neuburg-Schrobenhausen. Die Auwälder, Fließgewässer und Niedermoore des Landkreises bieten erhebliches naturschutzfachliches Potenzial. Einigkeit bestand über die Fortsetzung des Dialogs, um Details und die Belange der Landnutzer zu klären.

Fortsetzung des Dialogs über einen dritten Nationalpark in Bayern

Die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf hat sich kürzlich mit Landrat Roland Weigert aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen im Bayerischen Landtag getroffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Erörterung der Chancen und Rahmenbedingungen für einen dritten Nationalpark in Bayern, insbesondere für die Region Neuburg-Schrobenhausen.

An dem Treffen nahmen auch der stellvertretende Landrat Alois Rauscher, Kreisrat Ludwig Bayer und Bürgermeister Georg Hirschbeck aus Rennertshofen teil. Einigkeit bestand darüber, dass die Auwälder, Fließgewässer und Niedermoore des Landkreises ein erhebliches naturschutzfachliches Potenzial aufweisen.

Ein Nationalpark ist ein Angebot für die Region. Wir setzen bei den weiteren Schritten voll auf Dialog. Ich freue mich auf weitere Gespräche mit den Vertretern aus der Region Neuburg-Schrobenhausen.

Dies betonte Ministerin Scharf im Rahmen des Austauschs. Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Gespräche fortgesetzt werden müssen, um weitere Einzelheiten zu klären. Landrat Weigert bezeichnete das Gespräch als konstruktiv und dialogorientiert.

Ein Folgetermin ist für das Frühjahr geplant, um die Vorteile und Voraussetzungen eines dritten Nationalparks intensiver zu besprechen. Ein zentrales Thema des Gesprächs waren auch die Belange der Landnutzer, die bei der weiteren Planung besonders berücksichtigt werden sollen.

Bereits Ende Oktober und Ende November fanden konstruktive Gespräche in offener Atmosphäre mit politischen Vertretern der Rhön und des Spessarts statt. Weitere Gespräche mit anderen Regionen sind vorgesehen.

16.12.2016

Zurück