Donaugartenschau Deggendorf: Ein Fest der Sinne und nachhaltiger Erfolg
Die 17. Bayerische Landesgartenschau in Deggendorf, die Donaugartenschau, ist erfolgreich zu Ende gegangen. Dies betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf anlässlich der Abschlussveranstaltung. Die Gartenschau wurde als „Fest der Sinne und ein wahrer Publikumsmagnet in der Region“ bezeichnet.
Auf einer Fläche von 17 Hektar wurden rund 4.000 Veranstaltungen angeboten, die über 750.000 Besucher anzogen. Eine Umfrage ergab, dass über drei Viertel der Besucher die positive Veränderung der Stadt durch die Landesgartenschau wahrnahmen. Für die Gartenschau wurde das Gebiet zwischen der Deggendorfer Altstadt und der Donau neu vernetzt. Dabei wurden über 450 Bäume gepflanzt, Deichgärten auf einer Länge von 1,7 Kilometern angelegt und eine der längsten Geh- und Radwegbrücken Europas über die Donau errichtet.
Ein zentraler Anziehungspunkt war der neu geschaffene Donaupark.
[cite_start]Gartenschauen bringen die Natur zu den Menschen. Die Städte profitieren davon dauerhaft: Über 90 Prozent der Gesamtfläche bleiben in Deggendorf dauerhaft als Erholungs- und Lebensräume für Mensch und Natur erhalten.[cite: 20]
Das Umweltministerium stellte für die Landesgartenschau 3,6 Millionen Euro bereit, ergänzt durch EU-Fördermittel von etwa 1,9 Millionen Euro.
Bayreuth 2016: Neue Grünflächen am Roten Main
Die nächste Bayerische Landesgartenschau findet 2016 in Bayreuth statt. Die Vorbereitungen hierfür sind bereits im Gange. Entlang des Roten Mains entsteht ein neuer Park mit einem 950 Meter langen Radweg, der eine Verbindung zwischen der historischen Innenstadt, dem Hofgarten und der Eremitage schaffen soll.
Für die Landesgartenschau in Bayreuth werden 45 Hektar neue Grünflächen geschaffen, was einer Fläche von knapp 65 Fußballfeldern entspricht. Die Eröffnung ist für den 22. April 2016 geplant. Auch diese Gartenschau wird vom Umweltministerium mit 3,6 Millionen Euro gefördert. Bislang sind durch Gartenschauen in bayerischen Städten über 400 Hektar Grün- und Erholungsflächen entstanden, eine Fläche, die größer ist als der Englische Garten in München.