Hintergrund der Investition: Langjährige Partnerschaft
Der Abschluss des Maschinenpakets erfolgte bereits auf der Bauma 2022. Grundlage dieser Investition ist die langjährige Zusammenarbeit zwischen GP Papenburg und Schlüter für Baumaschinen. Beide Unternehmen agierten über Jahrzehnte als Händler und Dienstleister für den Hersteller Komatsu, was eine Geschäftsbeziehung prägte.
Diese Partnerschaft führte dazu, dass Schlüter zum 1. Januar 2022 die ehemalige GP Baumaschinen GmbH Halle, nun Schlüter Baumaschinen Halle GmbH, sowie deren Tochtergesellschaft, die G-tec Positioning GmbH, von Papenburg übernahm. Dadurch erweiterte Schlüter sein Niederlassungsnetzwerk in Deutschland.
Wir als Papenburg-Gruppe sind bundesweit in verschiedensten Branchen zuhause. Dazu zählen unter anderem die Produktion von Rohstoffen wie Sand, Kies, Splitt, die Weiterverarbeitung zu Baustoffen wie Betonwaren, Beton und Asphalt, der Hoch-, Ingenieur-, Spezialtief- und Verkehrswegebau, das Recycling sowie die Verwertung. Bei dieser Vielfalt an Einsätzen ist es unsere tägliche Aufgabe, in der Maschinentechnik eine hohe Verfügbarkeit unserer Maschinen zu gewährleisten. Da Nachhaltigkeit in unserem Familienunternehmen längst zu einem durchgehenden Geschäftsmodellgehört, investieren wir kontinuierlich in modernste Technik, um auch so die CO2-Emissionen stetig zu senken. Deswegen setze ich als Geschäftsführerweiterhin auch auf die uns bekannten Baumaschinen von Komatsu, welche durch das bundesweite Service-Netzwerk von Schlüter zusätzlich super abgerundet werden.
Jens Kleinert, Geschäftsführer der GP Maschinentechnik, betonte die Bedeutung der Investition in moderne Technik zur Sicherstellung der Maschinenverfügbarkeit und zur Reduzierung von CO2-Emissionen. Er hob die Rolle der Komatsu-Baumaschinen und des bundesweiten Service-Netzwerks von Schlüter hervor.
Mit den nun 33 Schlüter-Standorten bieten wir ein engmaschiges und flächendeckendes Service-Netzwerk, welches kurze Wege und schnelle Reaktionszeiten ermöglicht. Mit der Erweiterung können wir nun überregional tätige Kunden noch professioneller bedienen. Unsere Vision ist es, führender Dienstleister für Baumaschinen mit überdurchschnittlicher Kundenorientierung zu sein und die Symbiose aus Generalist und Spezialist darstellen zu können. Die Übergabe dieses Maschinenpaketes zeigt, dass die Kombination aus dem bundesweiten Netzwerk und Schlüter-Systemnutzung bei überregionalen Kunden wie GP Papenburg überzeugt.
Maximilian Schlüter hob das erweiterte Service-Netzwerk von Schlüter hervor, das kurze Wege und schnelle Reaktionszeiten ermöglichen soll. Er betonte die Fähigkeit, überregional tätige Kunden professionell zu bedienen und die Kombination aus bundesweitem Netzwerk und Schlüter-Systemnutzung als überzeugend darzustellen.
GP Papenburg Maschinentechnik: Technikdienstleister und Digitalisierung
Die GP Papenburg Maschinentechnik GmbH, gegründet 2004, bündelt die Technik aller Bauunternehmen innerhalb der GP-Gruppe und betreut die Maschinen von rund 60 verbundenen Unternehmen. Ein Team von 45 Mitarbeitern unter der Leitung von Jens Kleinert ist für Vermietung, An- und Verkauf, Service und digitale Transformation zuständig. Dies geschieht vom Hauptsitz in Hannover und der Niederlassung in Halle (Saale) aus.
Das Unternehmen disponiert und betreut zentral 5.300 Geräte, darunter 600 Baumaschinen, 40 Hochbau-Krane, 400 Baustellen-Container und 4000 Kleingeräte. Die aktuelle Investition umfasst 20 neue Kettenbagger, 29 neue Radlader und 6 neue Planierraupen, ergänzt durch verschiedene Steuerungssysteme für Bagger und Raupen.
Die GP Papenburg Maschinentechnik GmbH setzt auf moderne Technik und befasst sich kontinuierlich mit neuen Technologien zur Steigerung von Effizienz, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Das Unternehmen war bereits Partner von Komatsu bei der Entwicklung von Smart Construction und nutzt heute GPS, Maschinensteuerung und Drohnentechnologie zur Modernisierung und Effizienzsteigerung der Baustellen. Zudem werden Telemetriedaten von Komtrax und eine API-Schnittstelle für das Flottenmanagement eingesetzt.
Die Bauindustrie in Deutschland erlebt heute eine digitale Transformation von der Baumaschinehin zur Digitalen Baustelle. Durch die innovative Ausrichtung der GP Maschinentechnik innerhalb der Unternehmens-Gruppe ist GP Papenburg bereits jetzt gut aufgestellt und trägt somit zur Digitalisierung und Nachhaltigkeit in unserem Land bei.
Maximilian Schlüter hob die innovative Ausrichtung der GP Maschinentechnik hervor, die GP Papenburg in der digitalen Transformation der Bauindustrie gut positioniert und zur Digitalisierung und Nachhaltigkeit beiträgt.
Schlüter-Systemnutzung: Lösungen für den Maschinenlebenszyklus
Schlüter für Baumaschinen begleitet den deutschen Markt im Wandel der Digitalisierung und Nachhaltigkeit mit einem erweiterten Geschäftsmodell. Die Schlüter-Systemnutzung bietet Kunden anwendungsspezifische Lösungen über die gesamte Lebensdauer der Maschinen im Sinne des Lifecycle-Managements.
Schlüter für Baumaschinen mit Sitz in Erwitte ist ein Vertragshändler für Produkte von Komatsu, Sennebogen, Topcon sowie Anbaugeräten von NPK, Genesis, Starmag und Rotobec. Das Familienunternehmen verfügt über 33 Standorte und über 1.000 Mitarbeiter. Es versteht sich als Dienstleister mit Fokus auf Kundenservice und die Umsetzung individueller Kundenbedürfnisse.
Unsere Stärke ist es, den Einsatz unserer Kunden zu verstehen und die Kosten pro Betriebsstunde bereits vor der Neuinvestition zu prognostizieren. Beispiele hierfür sind „Pay per Use“-Konzepte über die gesamte Nutzungsdauer der Maschine und den Ablauf auf der Baustelle.
Maximilian Schlüter betonte die Fähigkeit des Unternehmens, die Einsatzbedingungen der Kunden zu analysieren und Betriebsstundenkosten vor einer Investition zu prognostizieren. Als Beispiel nannte er „Pay per Use“-Konzepte.


