Diskussionsrunde zu Herausforderungen und Lösungen
Die Debatte um die Rolle der Landwirtschaft beim Hochwasserschutz ist vielschichtig. Während die Landwirtschaft sich selbst als Teil der Lösung versteht, kritisieren Umweltschutzverbände unter anderem Bodenverdichtung und Erosion durch intensive Nutzung, die die Wasseraufnahmefähigkeit des Bodens beeinträchtigen könnten. Für Landwirte bildet der Boden die Existenzgrundlage. Daher sind angepasste Maschineneinsätze, die die Krumenbasis des Bodens schützen und die Durchlässigkeit für Wasser, Luft und Wurzeln gewährleisten, bereits Standardverfahren.
Die Diskussionsveranstaltung soll diese unterschiedlichen Sichtweisen zusammenführen und einen Ausgleich zwischen ökologischen Anforderungen und wirtschaftlicher Notwendigkeit ermöglichen. Im Fokus stehen dabei verschiedene Methoden der Bodenbearbeitung sowie das überregionale Flächen- und Wassermanagement.
Teilnehmende Experten
An der Diskussion nehmen vier Experten teil:
- PD Dr. Joachim Brunotte, Agrartechnologie, Thünen-Institut, Braunschweig
- Jochen Dettmer, AK Landwirtschaft, BUND, Berlin
- Rene Döbelt, Landwirt, Landgut Nemt und DLG-Vorstand, Wurzen
- Prof. Dr. Bernhard Carl Schäfer, Fachbereich Agrarwirtschaft, FH Südwestfalen, Soest
Veranstaltungsdetails
Die Veranstaltung beginnt um 11:00 Uhr im Tagungsraum der Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (LLFG) Sachsen-Anhalt, Strenzfelder Allee 22, in Bernburg-Strenzfeld. Die Teilnahme ist kostenfrei, erfordert jedoch aus organisatorischen Gründen eine vorherige Anmeldung. Anmeldungen nimmt die DLG telefonisch unter 069/24788-201 bzw. -203 oder per E-Mail an info@dlg.org entgegen.