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Schwerin richtet 2025 erneut Bundesgartenschau aus

Schwerin wird 2025 erneut Gastgeberin einer Bundesgartenschau (BUGA) sein. Das Konzept zielt darauf ab, die Öffnung der Stadt zum Wasser weiterzuentwickeln und touristische Werte entlang der „SchwerinLine“ zu schaffen.

Konzept und Ziele der BUGA 2025 in Schwerin

Nach der Bundesgartenschau (BUGA) im Jahr 2009, die Schwerin als touristische Destination etablierte und die Innenstadt sowie historische Parkanlagen aufwertete, wird die Stadt 2025 erneut Gastgeberin einer BUGA sein. Der Verwaltungsrat der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) hat die Ausrichtung am 7. Dezember beschlossen.

Das Konzept für die BUGA 2025, entwickelt durch SINAI Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin, basiert auf einer Machbarkeitsstudie. Es zielt darauf ab, die Öffnung der Stadt zum Wasser weiterzuentwickeln. Die sogenannte „SchwerinLine“ entlang des Schweriner Sees soll zwischen Schloss und Mueß touristische Werte schaffen, indem bestehende touristische Anziehungspunkte ausgebaut und miteinander vernetzt werden. Die „SchwerinLine“ ist als Uferweg konzipiert, der verschiedene Geschwindigkeiten sowie Bewegungs- und Mobilitätsformen ermöglicht.

Einerseits werden die mit der BUGA Schwerin 2009 geschaffenen Strukturen konzeptionell wiederverwendet, andererseits werden gartenhistorische Belange als gedankliche und bauliche Fortführung vom Schloss bis nach Mueß getragen. Es wird Qualifizierungsmaßnahmen rund um den Bestand geben, die Stadt zum Wasser hin aber an viel mehr Orten attraktiver werden. Diese neue BUGA findet nicht mehr nur an einem Schauplatz statt. Es ist eine großartige Idee, mit einem Besucherpfad die verschiedenen Ausstellungen zu verbinden. Zu Fuß, auf dem Fahrrad oder in Elektromobilen könnten die Besucher von einer Station zur nächsten gelangen. Das ist schon ein sehr in die Zukunft gedachtes Konzept.

Die BUGA 2025 wird den Schloss- und Küchengarten, den Zoo und das Freilichtmuseum Mueß neu erlebbar machen. Die Insel Kaninchenwerder, die per Schiff erreichbar ist, wird behutsam einbezogen. Der Schweriner Zoo soll zu einem zoologischen Landschaftsgarten entwickelt werden. Städtebauliche Leitbilder, Raummodelle, Besucherpotentiale und Mobilitätskonzepte wurden im Vorfeld diskutiert.

Die Planungsgrundlage wird als solide, finanzierbar und förderfähig beschrieben. Die Stadt hat zudem die Möglichkeit, die BUGA als Ansparmodell zu nutzen und in den kommenden Jahren Rücklagen im Haushalt zu bilden, ähnlich wie bei der BUGA 2009.

Die Umsetzung des Leitthemas über verschiedene grüne Räume wie die „Grünen Perlen der Stadt“, die „SchwerinLine am Wasser“ und die „Regionale Achse - Gärten und Parks der Residenzstädte“, bietet Gärtnern und Garten-Landschaftsarchitekten Herausforderungen, die grüne Infrastruktur der Stadt zu erneuern und gleichzeitig für Generationen zu erweitern. Hier wird der grüne Berufsstand beweisen, welche Rolle in Zukunft innovativ gestaltetes Grün für die Bürger Schwerins und die Touristen in der Landeshauptstadt spielen wird.

08.12.2016

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